Steckverbinder
Pneumatik-Steckverbinder ermöglichen das werkzeuglose Verbinden von Druckluftschläuchen in Sekundenschnelle. Das Prinzip ist einfach: Schlauch einstecken – fertig. Eine integrierte Edelstahlkralle arretiert den Schlauch automatisch, während eine Lippendichtung für zuverlässige Abdichtung sorgt. Zum Lösen genügt das Eindrücken der Entriegelungsmuffe.
Bauformen für jede Anwendung
Je nach Einbausituation und Leitungsführung stehen verschiedene Bauformen zur Verfügung:
- Gerade Steckverbinder: Für direkte Schlauch-zu-Schlauch-Verbindungen oder den Anschluss an Geräte mit Steckanschluss.
- Steckverschraubungen mit Außengewinde: Zum Einschrauben in Gewindebohrungen an Zylindern, Ventilen oder Verteilern. Der Innensechskant ermöglicht eine sichere Montage mit Inbusschlüssel.
- T-Steckverbinder: Für die Verzweigung einer Leitung in zwei Abgänge oder das Zusammenführen zweier Leitungen.
- Y-Steckverbinder: Alternative zur T-Form mit flacherem Abgangswinkel – ideal bei beengten Platzverhältnissen.
Materialien und Qualität
Unsere Steckverbinder bestehen aus einer Materialkombination, die Langlebigkeit und Funktionssicherheit gewährleistet: Der Grundkörper aus vernickeltem Messing bietet Korrosionsschutz und mechanische Stabilität. Die Entriegelungsmuffe aus POM (Polyoxymethylen) ermöglicht komfortable Bedienung. Edelstahlkrallen garantieren dauerhaft sichere Schlauchfixierung. NBR-Dichtungen sorgen für zuverlässige Abdichtung auch bei Öl- und Fettkontakt.
Tipps für die richtige Auswahl
- Wählen Sie den Steckverbinder passend zum Außendurchmesser Ihres Schlauchs – gängige Größen sind 4 mm, 6 mm, 8 mm und 10 mm.
- Bei Steckverschraubungen mit Gewinde: Achten Sie auf die korrekte Gewindegröße (z.B. 1/8", 1/4", 3/8" oder 1/2").
- Für Reduzierstücke wählen Sie Verbinder mit unterschiedlichen Anschlussgrößen – etwa 8 mm Eingang auf 6 mm Abgänge.
- Alle Steckverbinder sind kompatibel mit unseren PU-, PA- und PE-Pneumatikschläuchen.
Montagehinweise
- Schneiden Sie das Schlauchende rechtwinklig und gratfrei ab – ein sauberer Schnitt ist entscheidend für die Dichtigkeit.
- Schieben Sie den Schlauch vollständig bis zum Anschlag ein – ein unvollständiges Einstecken ist die häufigste Fehlerquelle.
- Prüfen Sie nach der Montage die Dichtigkeit mit Seifenwasser oder Lecksuchspray.
- Bei Steckverschraubungen: Verwenden Sie Teflonband am Gewinde für zusätzliche Abdichtung.
Häufig gestellte Fragen
Wie funktioniert ein Pneumatik-Steckverbinder? Der Schlauch wird einfach bis zum Anschlag in den Verbinder geschoben. Dabei greift eine Edelstahlkralle automatisch in die Schlauchaußenfläche und arretiert ihn. Eine integrierte Lippendichtung sorgt für die Abdichtung. Zum Lösen drücken Sie die Entriegelungsmuffe in Richtung Verbinderkörper und ziehen den Schlauch heraus.
Welche Schlauchdurchmesser passen zu den Steckverbindern? Die Steckverbinder sind für gängige Schlauch-Außendurchmesser von 4 mm bis 12 mm erhältlich. Die häufigsten Größen sind 6 mm und 8 mm. Achten Sie darauf, dass der Außendurchmesser des Schlauchs exakt zur Verbindergröße passt.
Sind die Steckverbinder mit allen Schlauchmaterialien kompatibel? Ja, unsere Steckverbinder funktionieren mit Schläuchen aus PU (Polyurethan), PA (Polyamid) und PE (Polyethylen). Entscheidend ist der korrekte Außendurchmesser, nicht das Material.
Welchen Druck halten die Steckverbinder aus? Die Steckverbinder sind für einen Betriebsdruck von bis zu 10 bar ausgelegt. Der Vakuumbereich reicht bis –0,95 bar. Der zulässige Temperaturbereich liegt zwischen –20 °C und +80 °C.
Was ist der Unterschied zwischen T- und Y-Steckverbindern? Beide dienen der Verzweigung von Druckluftleitungen in zwei Abgänge. Beim T-Steckverbinder stehen die Abgänge im 90°-Winkel zueinander. Der Y-Steckverbinder hat einen flacheren Winkel und eignet sich besser bei beengten Platzverhältnissen oder wenn die Schläuche in ähnliche Richtungen geführt werden sollen.
Wann benötige ich eine Steckverschraubung mit Außengewinde? Steckverschraubungen mit Außengewinde werden benötigt, wenn Sie einen Schlauch an eine Komponente mit Innengewinde anschließen möchten – etwa an Pneumatikzylinder, Magnetventile, Druckminderer oder Verteilerleisten. Der Innensechskant ermöglicht das sichere Einschrauben mit einem Inbusschlüssel.
Warum löst sich mein Schlauch aus dem Steckverbinder? Die häufigsten Ursachen sind: Der Schlauch wurde nicht vollständig bis zum Anschlag eingeschoben, der Schlauchdurchmesser passt nicht zum Verbinder, oder die Schlauchoberfläche ist beschädigt oder verschmutzt. Prüfen Sie diese Punkte und stellen Sie sicher, dass der Schlauch beim Einstecken hörbar einrastet.
Wie prüfe ich die Dichtigkeit nach der Montage? Beaufschlagen Sie das System mit Druck und bestreichen Sie die Verbindungsstellen mit Seifenwasser oder Lecksuchspray. Bei Undichtigkeiten bilden sich an der betroffenen Stelle Bläschen. Ziehen Sie in diesem Fall den Schlauch heraus, prüfen Sie das Schlauchende und stecken Sie ihn erneut vollständig ein.
Kann ich die Steckverbinder mehrfach verwenden? Ja, die Steckverbinder sind für wiederholtes Lösen und Verbinden ausgelegt. Die Edelstahlkrallen und Dichtungen behalten ihre Funktion über viele Montagezyklen. Achten Sie jedoch darauf, dass das Schlauchende bei jeder Neumontage sauber und unbeschädigt ist.