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Kugelumlaufspindel vs. Trapezspindel
Stand: · Autor: Tobias Meisch
Einführung
In der Maschinenbau- und Automatisierungstechnik spielen Antriebsarten wie Kugelumlaufspindeln und Trapezspindeln eine zentrale Rolle. Beide Technologien dienen zur Umwandlung von Drehbewegungen in lineare Bewegungen.
Kugelumlaufspindeln
Funktionsweise
Kugelumlaufspindeln bestehen aus einer Gewindespindel und einer Mutter, die durch Kugeln miteinander verbunden sind. Diese Kugeln zirkulieren in einem geschlossenen Kreislauf.
Vorteile
- Hohe Präzision und Effizienz durch geringen Reibungswiderstand
- Hohe Tragfähigkeit bei hoher Geschwindigkeit
- Langlebigkeit durch minimalen Verschleiß
Nachteile
- Höhere Kosten im Vergleich zu Trapezspindeln
- Komplexere Herstellung und Wartung
- Mögliche Geräuschentwicklung bei hohen Geschwindigkeiten
- Nicht selbsthemmend: Bei senkrechtem Einbau braucht der Antrieb eine Bremse, damit die Last nicht absinkt
Herstellung
Bei der Herstellung von Kugelumlaufspindeln kommen zwei hauptsächliche Verfahren zum Einsatz:
- Gerollt: Beim Rollverfahren wird das Gewinde durch Umformung des Materials erzeugt. Dies führt zu einer verdichteten Oberfläche mit sehr guten Laufeigenschaften und hoher Verschleißfestigkeit.
- Gewirbelt: Beim Wirbeln wird das Gewinde spanend hergestellt. Dieses Verfahren ermöglicht besonders präzise Gewindeprofile und ist ideal für kleinere Losgrößen.
Trapezspindeln
Funktionsweise
Trapezspindeln bestehen aus einer Spindel mit einem Trapezgewindeprofil und einer entsprechenden Mutter. Der lineare Vorschub erfolgt durch das Gewindepaar selbst.
Vorteile
- Einfache und kostengünstige Herstellung und Wartung
- Bei kleiner Steigung selbsthemmend: Die Last bleibt bei abgeschaltetem Antrieb in der Regel stehen
- Geringere Geräuschentwicklung bei niedrigen Geschwindigkeiten
Nachteile
- Geringere Positioniergenauigkeit
- Schnellerer Verschleiß durch höhere Reibung
- Begrenzte Geschwindigkeit und Last
Herstellung
Trapezspindeln werden gerollt oder spanend hergestellt:
- Gerollt: Für Standardlängen das gängige Verfahren. Das Gewinde wird umgeformt statt geschnitten, die Oberfläche wird dabei verdichtet.
- Drehen: Das klassische Drehverfahren ermöglicht die präzise Fertigung des Trapezgewindes mit definierten Gewindeprofilen.
- Schleifen: Nach dem Drehen kann das Gewinde noch geschliffen werden, um eine höhere Oberflächengüte zu erreichen.
Fazit
Die Wahl zwischen Kugelumlaufspindel und Trapezspindel hängt von den spezifischen Anforderungen der Anwendung ab. Kugelumlaufspindeln bieten hohe Präzision und Effizienz, sind jedoch teurer. Trapezspindeln sind kostengünstiger, wartungsfreundlicher und halten die Last bei kleiner Steigung von selbst. Damit sind sie eine gute Wahl, wenn Geschwindigkeit und Genauigkeit nicht im Vordergrund stehen.
Produktübersicht Das Hiwin Festlager der EK-Serie ist ein einbaufertiges Festlager (Fixed Bearing) zur Lagerung von Kugelumlaufspindeln. Es fixiert das angetriebene Spindelende radial und in beiden axialen Richtungen und bildet damit den festen Bezugspunkt eines Kugelgewindetriebs. Das Lager sitzt in einem quaderförmigen Gehäuseblock, der neben der Spindel auf einer Grundplatte oder dem Maschinenbett steht und von oben verschraubt wird — quer zur Spindelachse. Zusammen mit einem Loslager am gegenüberliegenden Spindelende entsteht eine vollständige Fest-Los-Lagerung. Das Festlager nimmt die Vorschubkräfte auf und bestimmt die Position der Spindel, das Loslager gleicht Längenänderungen der Welle aus — etwa durch Erwärmung im Dauerbetrieb. Konstruktionsmerkmale und Funktionsweise Im Inneren arbeitet die EK-Serie mit einem vorgespannten Schrägkugellager. Dessen schräg verlaufende Druckwinkel-Laufbahnen nehmen radiale und axiale Kräfte gleichzeitig auf und erlauben eine spielfreie Einstellung — die Voraussetzung für Positioniergenauigkeit ohne Umkehrspiel im Antrieb. Üblich ist ein Druckwinkel von 60°, der die axiale Steifigkeit gegenüber einem gewöhnlichen Rillenkugellager deutlich erhöht. Die Angaben sind Richtwerte der Baureihe und keine zugesicherten Eigenschaften; Angaben ohne Gewähr. Der Spindelzapfen wird durch das Lager geführt und mit einer Nutmutter auf dem Gewindeansatz verspannt. Über die Nutmutter wird das Lager gegen den Absatz des Zapfens gezogen und damit spielfrei gesetzt. Die Zahl in der Typbezeichnung nennt den Durchmesser des Spindelzapfens, für den die Baugröße ausgelegt ist — welche Größen wir führen, steht in der Auswahl. Lieferumfang Geliefert wird die einbaufertige Lagereinheit aus Gehäuse und vorgespanntem Lager. Die Nutmutter für den Gewindeansatz des Spindelzapfens ist dabei — sie muss nicht getrennt beschafft werden. Welche Baugröße passt zu welcher Spindel? Maßgeblich ist nicht der Durchmesser der Spindel, sondern der abgesetzte Zapfen an ihrem Festlagerende — und genau diesen Zapfendurchmesser nennt die Zahl in der Typbezeichnung. Weil der Zapfen am Loslagerende bei vielen Spindeln eine Stufe kleiner ausgeführt ist, tragen Fest- und Loslager derselben Achse meist nicht dieselbe Größenzahl. Welche Spindel aus unserem Sortiment zu welcher Baugröße gehört, steht weiter unten auf dieser Seite unter „Kompatible Produkte". Bei einer Spindel aus fremder Fertigung entscheidet das gemessene Zapfenmaß, nicht die Typbezeichnung der Spindel. EK oder FK — welche Bauform? Beide Serien sind Festlager mit derselben Aufgabe. Die Wahl hängt daran, wie die Maschine an dieser Stelle gebaut ist: EK (Blockbauform) — wenn das Lager auf einer Grundplatte oder einem Maschinenbett neben der Spindel steht. Verschraubt wird von oben, quer zur Spindelachse. Die Höhe der Wellenachse ist auf das Loslager der EF-Serie abgestimmt, sodass beide Spindelenden fluchten. FK (Flanschbauform) — wenn die Spindel durch eine Stirnplatte, ein Endschild oder eine Portalwange geführt wird. Der Flansch liegt flach auf dieser Fläche auf, verschraubt wird parallel zur Spindelachse. Die FK-Serie deckt zudem die größeren Spindeldurchmesser ab. Anwendungsbereiche CNC-Fräs-, Dreh- und Bearbeitungsmaschinen Portal- und Lineareinheiten mit Kugelgewindetrieb Werkzeug- und Sondermaschinenbau Automatisierungs- und Handhabungstechnik Eigenbau, Umbau und Retrofit im Bereich CNC-Technik Technische Vorteile Hohe axiale Steifigkeit: Das vorgespannte Schrägkugellager überträgt Vorschubkräfte ohne Umkehrspiel und verbessert so die Wiederholgenauigkeit. Aufnahme kombinierter Lasten: Radial- und Axialkräfte werden von derselben Lagerstelle getragen. Anbau von oben: Der Block braucht nur eine ebene Fläche neben der Spindel — eine stirnseitige Anschlussfläche wie beim Flanschlager muss die Konstruktion nicht hergeben. Einbaufertige Einheit: Gehäuse und Lager sind aufeinander abgestimmt, das Auslegen und Einpassen einzelner Wälzlager entfällt. Montage und Handhabung Die Auflagefläche muss eben und sauber sein; Fest- und Loslager werden zueinander ausgerichtet, damit die Spindel zwischen beiden Lagerstellen fluchtet. Eine schief stehende Fläche oder ein Versatz zwischen den Lagern verspannt das Lager und kostet Lebensdauer. Der Spindelzapfen wird ohne Schläge eingeführt; Montagekräfte gehören auf den Lagerinnenring, nicht über die Wälzkörper geleitet. Die Nutmutter wird gleichmäßig angezogen und gegen Lösen gesichert. Nach der Montage sollte sich die Spindel von Hand leichtgängig und ohne fühlbares Axialspiel drehen lassen. Wartung und Lebensdauer Eine sachgerechte Schmierung und eine regelmäßige Sichtkontrolle erhalten die Genauigkeit über die Standzeit. Ein Austausch ist angeraten, wenn eines der folgenden Anzeichen auftritt: ungewöhnliche Laufgeräusche im Betrieb fühlbares Axialspiel zwischen Spindel und Gehäuse zunehmende Reibung oder schwergängiger Lauf Umkehrspiel an der Achse, das sich über die Steuerung nicht mehr wegkompensieren lässt Weiterführende Informationen Schrägkugellager vs. Normale Kugellager – Vor- und Nachteile, X- und O-Anordnung, sowie Vorspannung mit Passscheiben Dieser Beitrag informiert über die Unterschiede zwischen normalen Kugellagern und Schrägkugellagern, ihre Vor- und Nachteile sowie deren Einsatz in X- und O-Anordnung. Zudem wird erklärt, wie die Vorspannung mithilfe von Passscheiben eingestellt wird, um die Lagerleistung zu optimieren. Kugelumlaufspindel vs. Trapezspindel In diesem Vergleich werden die Unterschiede zwischen Kugelumlaufspindeln und Trapezgewindespindeln, ihre Funktionsweise, Vor- und Nachteile sowie die jeweiligen Herstellungsverfahren gegenübergestellt. Er hilft bei der Auswahl der geeigneten Spindelart basierend auf Präzision, Effizienz, Kosten und Anwendungsanforderungen. Lager richtig schmieren – Der Praxisratgeber für Öl, Fett und lange Lebensdauer Der Ratgeber erklärt, warum die richtige Schmierung für die Lebensdauer und Leistungsfähigkeit von Lagern entscheidend ist und wann Öl oder Fett die bessere Wahl ist. Außerdem erfahren Sie, wie Lager richtig nachgeschmiert werden, welche Schmierfehler vermieden werden sollten und wie eine regelmäßige Wartung Ausfälle verhindert. Technische Zeichnungen / Daten d L L2 L3 B H b h B1 H1 P X Y Z M T Hiwin Festlager EK08 8 23 26 4 52 32 26 17 25 26 38 6,6 11 12 M3 14 d L L1 L2 L3 B H b h B1 H1 P X M T Hiwin Festlager EK10 10 24 6 29,5 6 70 43 35 25 36 24 52 9 M3 16 Hiwin Festlager EK12 12 24 6 29,5 6 70 43 35 25 36 24 52 9 M4 19 Hiwin Festlager EK15 15 25 6 36 5 80 49 40 30 41 25 60 11 M4 22 Hiwin Festlager EK20 20 42 10 50 10 95 58 47,5 30 56 25 75 11 M4 30 Kompatible Produkte Ein „x" zeigt, zu welcher Variante dieses Produkts das jeweilige Zubehör passt: FL.EK12FL.EK15 Kugelumlaufspindeln, 16x05, 500 mm (KGS.16x05.500) x Kugelumlaufspindeln, 16x05, 600 mm (KGS.16x05.600) x Kugelumlaufspindeln, 16x05, 700 mm (KGS.16x05.700) x Kugelumlaufspindeln, 16x05, 800 mm (KGS.16x05.800) x Kugelumlaufspindeln, 16x05, 900 mm (KGS.16x05.900) x Kugelumlaufspindeln, 16x05, 1000 mm (KGS.16x05.1000) x Kugelumlaufspindeln, 20x05, 500 mm (KGS.20x05.500) x Kugelumlaufspindeln, 20x05, 600 mm (KGS.20x05.600) x Kugelumlaufspindeln, 20x05, 700 mm (KGS.20x05.700) x Kugelumlaufspindeln, 20x05, 800 mm (KGS.20x05.800) x Kugelumlaufspindeln, 20x05, 900 mm (KGS.20x05.900) x Kugelumlaufspindeln, 20x05, 1000 mm (KGS.20x05.1000) x Kugelumlaufspindeln, 20x05, 1200 mm (KGS.20x05.1200) x Häufig gestellte Fragen {"@context":"https:\/\/schema.org","@type":"FAQPage","mainEntity":[{"@type":"Question","name":"Wie unterscheidet sich das Stehlager EF von anderen Lagertypen wie EK?","acceptedAnswer":{"@type":"Answer","text":"Das Stehlager EF ist ein Loslager, das die Welle radial führt, aber axial beweglich lässt. 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Die Nutmutter liegt jeder Lagereinheit bei — sie muss nicht getrennt beschafft werden. Mit ihr wird der Spindelzapfen am Innenring des Lagers gesichert; ohne sie sitzt die Spindel im Lager nicht fest. Dabei: die einbaufertige Lagereinheit aus Gehäuse und eingebautem Lager, dazu die zur Baugröße passende Nutmutter. Nicht dabei: die Schrauben, mit denen die Einheit auf dem Maschinenbett oder an der Stirnplatte befestigt wird, und der Hakenschlüssel zum Anziehen der Nutmutter. Das Gewinde, auf das die Nutmutter gehört, sitzt am bearbeiteten Wellenende der Spindel. Bei unseren Kugelumlaufspindeln steht es in der Maßtabelle in der Spalte M; bei einer Spindel aus fremder Fertigung entscheidet das gemessene Gewinde, nicht die Typbezeichnung. » In welchen Anwendungen wird das Hiwin Lager eingesetzt? Das Hiwin Lager findet Anwendung in verschiedenen Bereichen, in denen präzise und belastbare Lagerlösungen erforderlich sind. Es wird häufig in CNC-Maschinen, Werkzeugmaschinen, Automatisierungssystemen und bei der Lagerung von Spindeln und anderen rotierenden Elementen eingesetzt. Durch seine hohe Präzision und Belastbarkeit ist es besonders für Anwendungen geeignet, bei denen hohe Anforderungen an die Lagertechnik gestellt werden. » Wie kann ich feststellen, ob das Lager ersetzt werden muss? Ein Lager sollte ersetzt werden, wenn ungewöhnliche Geräusche während des Betriebs auftreten, spürbares Spiel zwischen Welle und Lagergehäuse vorhanden ist oder die Welle sich nicht mehr leichtgängig drehen lässt. Auch erhöhte Reibung oder Widerstand bei der Wellenbewegung deutet auf einen Verschleiß hin. In solchen Fällen ist ein Austausch notwendig, um Folgeschäden zu vermeiden und die Funktion der Maschine sicherzustellen. » was bedeutet die Abkürzung "EK"? Die Abkürzung "EK“ steht bei Festlagern für "Einbau-Kragen“. Das bedeutet, dass das Lager einen Kragen (eine kleine Erhöhung oder Absatz) besitzt, der für die Montage und axiale Fixierung innerhalb einer Lageraufnahme sorgt. Dieser Kragen erleichtert die genaue Positionierung des Lagers und verhindert ein Verrutschen in axialer Richtung. Die Bauform mit Einbau-Kragen wird häufig verwendet, wenn das Lager in eine Bohrung oder ein Gehäuse eingebaut wird, das eine seitliche Führung benötigt. » Wie erfolgt die Montage des Lagers und was muss dabei beachtet werden? Das Lager wird mit dem Außenflansch über Schrauben an einer ebenen Fläche befestigt. Wichtig ist, dass die Oberfläche sauber und eben ist, um eine präzise Ausrichtung und Fixierung zu gewährleisten. Außerdem sollte das Lager vorsichtig eingesetzt werden, um Beschädigungen zu vermeiden, und auf eine exakte Positionierung geachtet werden, damit es spielfrei läuft. » Wie beeinflusst das HIWIN Lager die Präzision von Maschinen? Das Lager trägt maßgeblich zur Genauigkeit von Maschinen bei, indem es die rotierenden Teile sicher und spielfrei führt. Eine stabile Lagerung reduziert Vibrationen und minimiert unerwünschte Bewegungen, was besonders bei CNC-Maschinen und Werkzeugmaschinen wichtig ist. Dadurch können präzise Schnitte und Bearbeitungen durchgeführt werden, was die Qualität der gefertigten Teile deutlich verbessert. » Wie wichtig ist die präzise Ausrichtung beim Einbau des HIWIN Lagers? Eine genaue Ausrichtung ist entscheidend für die optimale Funktion und Lebensdauer des Lagers. Fehlstellungen können zu erhöhtem Verschleiß, Geräuschen und vorzeitigem Ausfall führen. Daher sollten Montageflächen eben und sauber sein, und das Lager muss spielfrei und korrekt positioniert eingebaut werden. » Was sind die Hauptmerkmale des Hiwin Festlagers EK? Das Hiwin Stehlager EK ist ein hochwertiges, einbaufertiges Festlager für Kugelumlaufspindeln, das hohe axiale und radiale Kräfte aufnehmen kann. Es sorgt für präzise lineare Bewegungen, zeichnet sich durch hohe Steifigkeit und Tragfähigkeit aus und eignet sich ideal für CNC-Maschinen, Werkzeugmaschinen und andere automatisierte Systeme. Die vorkonfektionierte Einheit ermöglicht eine einfache Montage und eine flexible Integration in bestehende Anlagen. Dank der robusten Bauweise gewährleistet das Stehlager EK eine langlebige, zuverlässige und stabile Spindelunterstützung. 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Produktübersicht Präzisionsstahlkugeln aus gehärtetem Chromstahl (Werkstoff 1.3505, auch als 100Cr6 bekannt) sind die Wälzkörper in Profilschienenführungen, Kugelgewindetrieben und Kugellagern. Sie bekommen sie bei uns einzeln, als Ersatz für verlorene oder beschädigte Kugeln oder um einen Umlauf neu zu bestücken. Die Durchmesser sind fein abgestuft; welche Größen es gibt, steht in der Variantenauswahl und in der Maßtabelle. Dort finden Sie zu jedem Durchmesser auch die Toleranz: A ist die zulässige Abweichung nach oben, B die nach unten, beide in Mikrometern. Material und Oberfläche Chromstahl 1.3505 ist der klassische Wälzlagerstahl. Gehärtet erreicht er als Richtwert rund 65 HRC und hält damit die hohe Flächenpressung zwischen Kugel und Laufbahn aus, ohne sich zu verformen. Die Kugeln sind geschliffen und poliert, ihre Oberfläche ist glatt und glänzend. Chromstahl ist nicht rostfrei. Lagern Sie die Kugeln trocken und leicht geölt, und fassen Sie sie möglichst nicht mit bloßen Fingern an: Handschweiß genügt, damit sich Flugrost bildet. Die richtige Größe finden Welcher Durchmesser in eine Führung oder Spindel gehört, legt deren Hersteller fest. Maßgeblich ist die Angabe in seinen Unterlagen oder der Durchmesser der Kugeln, die bereits im Umlauf laufen. Messen Sie eine alte Kugel mit einer Bügelmessschraube; ein Messschieber ist für die feinen Abstufungen zu ungenau. Viele Größen liegen nur wenige Tausendstel Millimeter auseinander. Über diese Abstufung wird die Vorspannung von Führungswagen und Kugelmuttern eingestellt: Etwas größere Kugeln nehmen Spiel heraus, etwas kleinere lassen die Einheit leichter laufen. Bestücken Sie einen Umlauf deshalb immer mit Kugeln einer einzigen Größe. Fehlen nur einzelne Kugeln, nehmen Sie dieselbe Größe wie die übrigen. Gemischte Größen tragen ungleich: Die größeren Kugeln nehmen die Last allein auf, und die Laufbahn nutzt sich einseitig ab. Einbau Arbeiten Sie sauber. Schon ein Span in der Laufbahn hinterlässt Spuren. Reinigen Sie den Umlauf, bevor Sie neue Kugeln einsetzen. Ein wenig Fett hält die Kugeln beim Einsetzen an ihrem Platz. Setzen Sie so viele Kugeln ein, wie der Hersteller vorsieht, oder genauso viele, wie Sie ausgebaut haben. Zu viele Kugeln klemmen, zu wenige verringern die Tragfähigkeit. Schmieren Sie die Einheit danach nach Angabe des Herstellers ab. Weiterführende Informationen Schrägkugellager vs. Normale Kugellager – Vor- und Nachteile, X- und O-Anordnung, sowie Vorspannung mit Passscheiben Dieser Beitrag informiert über die Unterschiede zwischen normalen Kugellagern und Schrägkugellagern, ihre Vor- und Nachteile sowie deren Einsatz in X- und O-Anordnung. Zudem wird erklärt, wie die Vorspannung mithilfe von Passscheiben eingestellt wird, um die Lagerleistung zu optimieren. Kugelumlaufspindel vs. Trapezspindel In diesem Vergleich werden die Unterschiede zwischen Kugelumlaufspindeln und Trapezgewindespindeln, ihre Funktionsweise, Vor- und Nachteile sowie die jeweiligen Herstellungsverfahren gegenübergestellt. Er hilft bei der Auswahl der geeigneten Spindelart basierend auf Präzision, Effizienz, Kosten und Anwendungsanforderungen. Lager richtig schmieren – Der Praxisratgeber für Öl, Fett und lange Lebensdauer Der Ratgeber erklärt, warum die richtige Schmierung für die Lebensdauer und Leistungsfähigkeit von Lagern entscheidend ist und wann Öl oder Fett die bessere Wahl ist. Außerdem erfahren Sie, wie Lager richtig nachgeschmiert werden, welche Schmierfehler vermieden werden sollten und wie eine regelmäßige Wartung Ausfälle verhindert. Technische Daten » Material: Chromstahl WKS1.3505 » Härte: 65 HRC Technische Zeichnungen / Daten D [mm] A [µm] B [µm] Präzisionsstahlkugel 12,706 mm 12,706 0 0,3 Präzisionsstahlkugel 12,712 mm 12,712 0 0,3 Präzisionsstahlkugel 3,165 mm 3,165 0,5 0 Präzisionsstahlkugel 3,175 mm (1/8") 3,175 0,5 0 Präzisionsstahlkugel 3,185 mm 3,185 0,5 0 Präzisionsstahlkugel 3,531 mm 3,531 0,3 0 Präzisionsstahlkugel 3,534 mm 3,534 0,2 0 Präzisionsstahlkugel 3,535 mm 3,535 0 0,4 Präzisionsstahlkugel 3,536 mm 3,536 0 0,4 Präzisionsstahlkugel 3,537 mm 3,537 0,3 0 Präzisionsstahlkugel 3,538 mm 3,538 0 0,2 Präzisionsstahlkugel 3,540 mm 3,540 0,5 0 Präzisionsstahlkugel 3,543 mm 3,543 0 0,3 Präzisionsstahlkugel 3,549 mm 3,549 0 0,1 Präzisionsstahlkugel 3,550 mm 3,550 0,2 0 Präzisionsstahlkugel 3,551 mm 3,551 0 0,3 Präzisionsstahlkugel 3,552 mm 3,552 0 0,3 Präzisionsstahlkugel 3,553 mm 3,553 0 0,3 Präzisionsstahlkugel 3,554 mm 3,554 0,2 0 Präzisionsstahlkugel 3,555 mm 3,555 0 0,3 Präzisionsstahlkugel 3,557 mm 3,557 0,3 0 Präzisionsstahlkugel 3,565 mm 3,565 0 0,5 Präzisionsstahlkugel 3,568 mm 3,568 0 0,3 Präzisionsstahlkugel 3,570 mm 3,570 0 0,3 Präzisionsstahlkugel 3,959 mm 3,959 0,5 0 Präzisionsstahlkugel 3,969 mm (5/32") 3,969 0,5 0 Präzisionsstahlkugel 3,979 mm 3,979 0,5 0 Präzisionsstahlkugel 4,753 mm 4,753 0,5 0 Präzisionsstahlkugel 4,763 mm (3/16") 4,763 0,5 0 Präzisionsstahlkugel 4,773 mm 4,773 0,5 0 Präzisionsstahlkugel 7,130 mm 7,130 0 0,3 Präzisionsstahlkugel 7,146 mm 7,146 0 0,3 Präzisionsstahlkugel 7,148 mm 7,148 0,3 0 Präzisionsstahlkugel 7,150 mm 7,150 0,3 0 Präzisionsstahlkugel 7,152 mm 7,152 0,1 0 Präzisionsstahlkugel 7,160 mm 7,160 0 0,5 Präzisionsstahlkugel 7,168 mm 7,168 0 0,3 Kompatible Produkte Passt zu allen Varianten dieses Produkts: Kugelumlaufspindeln, 16x05, 500 mm (KGS.16x05.500) Kugelumlaufspindeln, 16x05, 600 mm (KGS.16x05.600) Kugelumlaufspindeln, 16x05, 700 mm (KGS.16x05.700) Kugelumlaufspindeln, 16x05, 800 mm (KGS.16x05.800) Kugelumlaufspindeln, 16x05, 900 mm (KGS.16x05.900) Kugelumlaufspindeln, 16x05, 1000 mm (KGS.16x05.1000) Kugelumlaufspindeln, 20x05, 500 mm (KGS.20x05.500) Kugelumlaufspindeln, 20x05, 600 mm (KGS.20x05.600) Kugelumlaufspindeln, 20x05, 700 mm (KGS.20x05.700) Kugelumlaufspindeln, 20x05, 800 mm (KGS.20x05.800) Kugelumlaufspindeln, 20x05, 900 mm (KGS.20x05.900) Kugelumlaufspindeln, 20x05, 1000 mm (KGS.20x05.1000) Kugelumlaufspindeln, 20x05, 1200 mm (KGS.20x05.1200) Kugelumlaufspindeln, 25x05, 1000 mm (KGS.25x05.1000) Kugelumlaufspindeln, 25x05, 1200 mm (KGS.25x05.1200) Häufig gestellte Fragen {"@context":"https:\/\/schema.org","@type":"FAQPage","mainEntity":[{"@type":"Question","name":"Wie hart sind die Kugeln?","acceptedAnswer":{"@type":"Answer","text":"Als Richtwert rund 65 HRC. Das ist die übliche Härte von gehärtetem Wälzlagerstahl. Damit halten die Kugeln die hohe Flächenpressung zwischen Kugel und Laufbahn aus, ohne sich zu verformen."}},{"@type":"Question","name":"Welche Vorteile bieten Präzisionsstahlkugeln im Vergleich zu normalen Stahlkugeln?","acceptedAnswer":{"@type":"Answer","text":"In einer Führung oder Spindel tragen alle Kugeln eines Umlaufs gemeinsam. Das gelingt nur, wenn sie gleich groß, rund und hart sind. Einfache Stahlkugeln sind dafür meist zu ungenau oder zu weich: Größere Kugeln tragen dann allein, weichere drücken sich platt, und beides beschädigt die Laufbahn. Präzisionsstahlkugeln sind gehärtet, geschliffen und in engen Toleranzen gefertigt."}},{"@type":"Question","name":"Aus welchem Material bestehen die Kugeln?","acceptedAnswer":{"@type":"Answer","text":"Aus gehärtetem Chromstahl, Werkstoff 1.3505, der auch als 100Cr6 bekannt ist. Das ist der übliche Stahl für Wälzlager und Linearführungen. 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Aus gehärtetem Chromstahl, Werkstoff 1.3505, der auch als 100Cr6 bekannt ist. Das ist der übliche Stahl für Wälzlager und Linearführungen. Er ist nicht rostfrei: Lagern Sie die Kugeln deshalb trocken und leicht geölt. » Wofür werden Präzisionsstahlkugeln eingesetzt? Als Wälzkörper in Profilschienenführungen, Kugelgewindetrieben und Kugellagern. Sie bekommen sie bei uns einzeln, als Ersatz für verlorene oder beschädigte Kugeln oder um einen Umlauf neu zu bestücken. Welcher Durchmesser passt, legt der Hersteller der Führung oder Spindel fest. » Warum sind diese Kugeln für Profilschienenführungen besonders geeignet? In einem Führungswagen laufen die Kugeln zwischen Schiene und Wagen und tragen die Last gemeinsam. Das gelingt nur, wenn alle Kugeln eines Umlaufs gleich groß, rund und hart sind; dann läuft der Wagen leicht und ohne Spiel. Weil die Größen fein abgestuft sind, treffen Sie beim Nachfüllen dieselbe Größe wie im Wagen und erhalten so seine Vorspannung. » Wie werden Präzisionsstahlkugeln montiert und gewartet? Arbeiten Sie sauber und reinigen Sie die Laufbahnen, bevor neue Kugeln hineinkommen; schon ein Span hinterlässt Spuren. Ein wenig Fett hält die Kugeln beim Einsetzen an ihrem Platz. Setzen Sie so viele Kugeln ein, wie der Hersteller vorsieht, und nur Kugeln einer Größe. Danach schmieren Sie die Einheit nach Angabe des Herstellers ab und halten seine Schmierintervalle ein. Laufgeräusche, Wärme oder spürbares Spiel zeigen, dass eine Wartung fällig ist. » Wie genau sind die Kugeln gefertigt? Die Toleranz steht zu jedem Durchmesser in der Maßtabelle: A ist die zulässige Abweichung nach oben, B die nach unten, beide in Mikrometern. Die Abweichungen sind so klein, dass Kugeln einer Größe untereinander praktisch gleich sind. Darauf kommt es an, denn nur dann verteilt sich die Last in einem Umlauf gleichmäßig auf alle Kugeln. Produktsicherheit: Thomson Neff Industries GmbH Nürtinger Straße 70 72649 Wolfschlugen Deutschland thomson.europe@regalrexnord.com details { border: 1px solid #ddd; margin-top: 20px; } summary { background: #f4f4f4; padding: 10px; cursor: pointer; position: relative; font-weight: bold; } details > div { padding: 10px; } .techImageStyle { max-width: 100%; } .product-detail-description-text h3 { color: #18181b; font-size: 16px; font-weight: 600; line-height: 1.4; margin: 28px 0 10px 0; padding: 0 0 8px 0; position: relative; letter-spacing: 0.2px; border-bottom: 1px solid #e4e4e7; } .product-detail-description-text h3::before { content: ''; position: absolute; bottom: -1px; left: 0; width: 40px; height: 2px; background: #1d60a5; } .product-detail-description-text > h3:first-child { margin-top: 0; } .product-detail-description-text h4 { color: #3f3f46; font-size: 14px; font-weight: 600; line-height: 1.4; margin: 18px 0 8px 0; padding: 6px 12px; background: #fafafa; border-left: 2px solid #1d60a5; } .product-detail-description-text p { text-align: left; } .product-detail-description-text ul { padding: 0; margin: 20px 0; list-style: none; } .product-detail-description-text li { color: #3f3f46; padding: 3px 0 2px 35px; margin: 0; position: relative; } .product-detail-description-text li::before { content: '»'; position: absolute; left: 15px; top: 3px; color: #1d60a5; font-size: 16px; font-weight: bold; line-height: 21px; }
Produktübersicht Kugelumlaufspindeln – auch Kugelgewindetriebe genannt – wandeln eine Rotationsbewegung in eine lineare Bewegung um. Die Produktfamilie umfasst gerollte Spindeln mit passender Kugelgewindemutter für CNC-Maschinen, Automatisierungsanlagen und Positioniersysteme. Alle Varianten haben eine einheitliche Steigung, folgen demselben konstruktiven Aufbau und werden mit bearbeiteten Wellenenden geliefert, sodass sie direkt mit gängigen Lagerböcken und Kupplungen kombiniert werden können. Konstruktionsmerkmale und Funktionsweise Der Trieb besteht aus Gewindespindel, Kugelgewindemutter und den dazwischen abrollenden Kugeln. Spindel und Mutter haben keinen direkten Kontakt – die Kraftübertragung erfolgt ausschließlich über die Wälzkörper. Bei Drehung laufen die Kugeln in den Gewindegängen ab und werden über Umlenkkanäle in der Mutter zurückgeführt. Mehrere versetzt angeordnete Umläufe verteilen die Last auf eine große Zahl tragender Kugeln. Rollreibung statt Gleitreibung: der entscheidende Unterschied zur Trapezgewindespindel. Gotisches Spitzbogenprofil: definierte Kontaktpunkte und gleichmäßige Lastverteilung. Flanschmutter: mit Durchgangsbohrungen zur direkten Anbindung an die Anschlusskonstruktion. Bearbeitete Wellenenden: abgesetzte Lagersitze mit Gewinde für die Sicherungsmutter, vorbereitet für Fest-/Loslager-Kombinationen. Keine Selbsthemmung: bei vertikalen Achsen sind Haltebremse oder Gewichtsausgleich vorzusehen. Material und Oberflächenbehandlung Verwendet werden Stahllegierungen, die hohe Oberflächenhärte mit zähem Kern verbinden. Nach dem Vordrehen wird das Gewinde nicht spanend geschnitten, sondern durch Rollwerkzeuge kaltumgeformt. Die Kaltumformung verdichtet den Randbereich, erzeugt einen günstigen Faserverlauf und eine glatte Laufbahn. Anschließend folgen ein kontrolliertes Härten der Laufflächen, eine Feinbearbeitung auf Endmaß sowie die Montage der Mutter mit selektierten Kugeln. Laufverhalten, Steigung und Rundlauf werden geprüft. Die Oberflächen sind blank und ab Werk leicht gefettet – ein Transportschutz, jedoch kein dauerhafter Schutz gegen aggressive Medien. Anwendungsbereiche CNC-Fräs- und Portalfräsmaschinen: Vorschubantriebe der X-, Y- und Z-Achse. Drehmaschinen: Bett- und Planschlitten. Automatisierung und Handhabung: Linearachsen, Pick-and-Place, Zuführsysteme. Robotik, Mess- und Prüftechnik, Medizintechnik: Achsen mit wiederholbarer Positionierung. 3D-Drucker: insbesondere Z-Achsen mit Anforderungen an die Schichtgenauigkeit. In stark abrasiver Umgebung empfiehlt sich eine Abdeckung durch Faltenbalg oder Kapselung. Technische Vorteile Hoher Wirkungsgrad: deutlich über dem von Gleitsystemen; geringere Antriebsleistung bei gleicher Vorschubkraft. Geringes Losbrechmoment: minimaler Stick-Slip-Effekt, gleichmäßiger Anlauf. Positioniergenauigkeit: Steigungsgenauigkeit im zweistelligen Mikrometerbereich, bezogen auf eine definierte Messlänge – für die meisten Fräs- und Positionieraufgaben ausreichend. Hohe Steifigkeit: gute axiale Steifigkeit auch bei wechselnder Lastrichtung. Dynamik: geringe Reibung, geringe Wärmeentwicklung, höhere zulässige Drehzahlen. Wirtschaftlichkeit: gegenüber geschliffenen Präzisionsspindeln deutlich günstiger bei breitem Einsatzbereich. Kompatibilität Lagerung: passend zu handelsüblichen Fest- und Loslagerböcken sowie Schrägkugellagersätzen. Die Festlagerseite nimmt Axialkräfte auf, die Loslagerseite gleicht Längenänderungen aus. Antrieb: Anschluss an Schritt- oder Servomotoren über Membran-, Balg- oder Klauenkupplungen, alternativ über Zahnriemenvorgelege. Mutteranbindung: direkt verschraubbar oder über ein Muttergehäuse. Führungen: Kombination mit Profilschienenführungen ist üblich; die Spindel sollte keine Führungsaufgaben übernehmen. Steuerung: die einheitliche Steigung hält die Umrechnung von Motorschritten in Verfahrweg über alle Durchmesser gleich. Die maßgeblichen Anschlussmaße sind der technischen Zeichnung und der Maßtabelle zu entnehmen. Montage und Handhabung Die Muttern werden ohne zusätzliche Vorspannung montiert, was den Kraftaufwand beim Verfahren gering hält. Ein fertigungsbedingtes Axialspiel ist bei gerollten Spindeln systembedingt vorhanden und lässt sich steuerungsseitig über eine Umkehrspielkompensation berücksichtigen. Ausrichtung: Spindelachse, Lagersitze und Führung müssen fluchten; Verspannungen erhöhen Reibung und Verschleiß. Mutter nicht abziehen: ohne Montagehülse fallen die Kugeln aus den Umläufen. Lagerung: bei längeren Spindeln ist eine Fest-Los-Anordnung vorzuziehen. Auslegung: kritische Drehzahl und zulässige Knicklast beachten – beide hängen von freier Länge und Lagerungsart ab. Bei langen Achsen ist der größere Durchmesser die sichere Wahl. Handhabung: nicht knicken, nicht auf die Laufbahn schlagen. Laufbahnschäden sind nicht reparabel. Wartung und Lebensdauer Lebensdauer und Laufverhalten hängen vor allem von Schmierung, Sauberkeit und Einhaltung der zulässigen Belastungen ab. Durch die gehärteten Laufflächen und die verteilte Lastaufnahme ist der Verschleiß bei sachgemäßem Betrieb gering. Schmierung: Fett für wartungsarme Standardachsen, Öl bei hohen Drehzahlen oder Zentralschmierung. Intervall nach Verfahrweg, Last und Umgebung; Unter- wie Überversorgung vermeiden. Sauberkeit: Späne und Kühlschmierstoffrückstände sind die häufigste Ausfallursache – Abdeckungen und Abstreifer verlängern die Standzeit. Zustandskontrolle: zunehmendes Umkehrspiel, ungleichmäßiges Drehmoment oder veränderte Laufgeräusche weisen auf Verschleiß oder Verunreinigungen hin. Korrosionsschutz: bei Stillstand Schutzfilm erhalten; teilgenutzte Achsen gelegentlich über die volle Länge verfahren. Rechnerische Lebensdauer: über dynamische Tragzahl, Axialkraft und mittlere Drehzahl abschätzbar. Eine Auslegung mit Reserve ist die wirksamste Maßnahme für lange Standzeiten. Weiterführende Informationen Kugelumlaufspindel vs. Trapezspindel In diesem Vergleich werden die Unterschiede zwischen Kugelumlaufspindeln und Trapezgewindespindeln, ihre Funktionsweise, Vor- und Nachteile sowie die jeweiligen Herstellungsverfahren gegenübergestellt. Er hilft bei der Auswahl der geeigneten Spindelart basierend auf Präzision, Effizienz, Kosten und Anwendungsanforderungen. Lager richtig schmieren – Der Praxisratgeber für Öl, Fett und lange Lebensdauer Der Ratgeber erklärt, warum die richtige Schmierung für die Lebensdauer und Leistungsfähigkeit von Lagern entscheidend ist und wann Öl oder Fett die bessere Wahl ist. Außerdem erfahren Sie, wie Lager richtig nachgeschmiert werden, welche Schmierfehler vermieden werden sollten und wie eine regelmäßige Wartung Ausfälle verhindert. Kupplungsarten im Vergleich: Membrankupplung, Balgkupplung und Klauenkupplung Dieser Überblick erläutert die Aufgaben von Kupplungen im Antriebsstrang und zeigt, wie sie Drehmoment übertragen, Schwingungen dämpfen sowie Versätze zwischen zwei Wellen möglichst spielfrei ausgleichen. Zudem werden die wichtigsten Kupplungsarten – Klauen-, Balg- und insbesondere Membrankupplungen – hinsichtlich Eigenschaften, Vorteilen und typischen Einsatzbereichen miteinander verglichen. Technische Zeichnungen / Daten L l1 l2 l3 l4 l5 l6 l7 l8 d1 d2 d3 d4 d5 d6 M W R1 R2 Kugelumlaufspindeln, 16x05, 1000 mm 1000 15 12 24 10 10 42 9,15 11 10 12 16 9,6 10 5,5 M12x1R-6g 40 48 38 Kugelumlaufspindeln, 16x05, 500 mm 500 15 12 24 10 10 42 9,15 11 10 12 16 9,6 10 5,5 M12x1R-6g 40 48 38 Kugelumlaufspindeln, 16x05, 600 mm 600 15 12 24 10 10 42 9,15 11 10 12 16 9,6 10 5,5 M12x1R-6g 40 48 38 Kugelumlaufspindeln, 16x05, 700 mm 700 15 12 24 10 10 42 9,15 11 10 12 16 9,6 10 5,5 M12x1R-6g 40 48 38 Kugelumlaufspindeln, 16x05, 800 mm 800 15 12 24 10 10 42 9,15 11 10 12 16 9,6 10 5,5 M12x1R-6g 40 48 38 Kugelumlaufspindeln, 16x05, 900 mm 900 15 12 24 10 10 42 9,15 11 10 12 16 9,6 10 5,5 M12x1R-6g 40 48 38 Kugelumlaufspindeln, 20x05, 1000 mm 1000 20 12 28 10 10 42 10,15 13 12 15 20 14,2 15 6,6 M15x1R-6g 44 58 47 Kugelumlaufspindeln, 20x05, 1200 mm 1200 20 12 28 10 10 42 10,15 13 12 15 20 14,2 15 6,6 M15x1R-6g 44 58 47 Kugelumlaufspindeln, 20x05, 500 mm 500 20 12 28 10 10 42 10,15 13 12 15 20 14,2 15 6,6 M15x1R-6g 44 58 47 Kugelumlaufspindeln, 20x05, 600 mm 600 20 12 28 10 10 42 10,15 13 12 15 20 14,2 15 6,6 M15x1R-6g 44 58 47 Kugelumlaufspindeln, 20x05, 700 mm 700 20 12 28 10 10 42 10,15 13 12 15 20 14,2 15 6,6 M15x1R-6g 44 58 47 Kugelumlaufspindeln, 20x05, 800 mm 800 20 12 28 10 10 42 10,15 13 12 15 20 14,2 15 6,6 M15x1R-6g 44 58 47 Kugelumlaufspindeln, 20x05, 900 mm 900 20 12 28 10 10 42 10,15 13 12 15 20 14,2 15 6,6 M15x1R-6g 44 58 47 Kugelumlaufspindeln, 25x05, 1000 mm 1000 10 10 42 25 6,6 48 62 51 Kugelumlaufspindeln, 25x05, 1200 mm 1200 10 10 42 25 6,6 48 62 51 Kompatible Produkte Ein „x" zeigt, zu welcher Variante dieses Produkts das jeweilige Zubehör passt: KGS.16x05.500KGS.16x05.600KGS.16x05.700KGS.16x05.800KGS.16x05.900KGS.16x05.1000KGS.20x05.500KGS.20x05.600KGS.20x05.700KGS.20x05.800KGS.20x05.900KGS.20x05.1000KGS.20x05.1200KGS.25x05.1000KGS.25x05.1200 Festlager FK, FK12 (FL.FK12) xxxxxx Festlager FK, FK15 (FL.FK15) xxxxxxx Hiwin Festlager EK12 (FL.EK12) xxxxxx Hiwin Festlager EK15 (FL.EK15) xxxxxxx Hiwin Loslager EF10 (LL.EF10) xxxxxx Hiwin Loslager EF12 (LL.EF12) xxxxxxx Membrankupplung, 6,35 mm auf 10 mm (MK.10.00-6.35) xxxxxx Membrankupplung, 6,35 mm auf 12 mm (MK.12.00-6.35) xxxxxxx Membrankupplung, 8,00 mm auf 10 mm (MK.10.00-8.00) xxxxxx Membrankupplung, 8,00 mm auf 12 mm (MK.12.00-8.00) xxxxxxx Präzisionsstahlkugel 3,165 mm (SK.3165) xxxxxxxxxxxxxxx Präzisionsstahlkugel 3,175 mm (1/8") (SK.3175) xxxxxxxxxxxxxxx Präzisionsstahlkugel 3,185 mm (SK.3185) xxxxxxxxxxxxxxx Häufig gestellte Fragen {"@context":"https:\/\/schema.org","@type":"FAQPage","mainEntity":[{"@type":"Question","name":"Wo werden Kugelumlaufspindeln eingesetzt?","acceptedAnswer":{"@type":"Answer","text":"Sie finden Anwendung in CNC-Maschinen, 3D-Druckern, Verpackungsmaschinen, Robotik, Automatisierungsanlagen und überall dort, wo präzise lineare Bewegungen erforderlich sind."}},{"@type":"Question","name":"Was bedeutet Steigung bei Kugelumlaufspindeln?","acceptedAnswer":{"@type":"Answer","text":"Die Steigung beschreibt die axiale Verschiebung der Mutter bei einer Umdrehung der Spindel. Eine größere Steigung ermöglicht höhere Verfahrgeschwindigkeiten, während eine kleinere Steigung höhere Präzision und Kraftübertragung bietet."}},{"@type":"Question","name":"Wie häufig muss ein Hiwin FK-Lager nachgeschmiert werden?","acceptedAnswer":{"@type":"Answer","text":"Hiwin FK-Lager ohne Schmiernippel sind werkseitig gefettet und wartungsarm.\r\nBei FK-Lagern mit Schmiernippel (ab FK15) sollte je nach Einsatzbedingungen alle 6–12 Monate nachgefettet werden, bei hoher Belastung entsprechend häufiger."}},{"@type":"Question","name":"Welche Vorteile bietet die Kugellauftechnik?","acceptedAnswer":{"@type":"Answer","text":"Kugelumlauftechnik — Kugeln, die zwischen gehärteten Laufbahnen abrollen und im Bauteil zurückgeführt werden — bietet mehrere Vorteile:\r\n\r\n\r\nGeringe Reibung: Minimiert Energieverbrauch und Verschleiß\r\nHohe Laufruhe: Vibrationsarme Bewegungen auch bei hohen Geschwindigkeiten\r\nGleichmäßige Lastverteilung: Durch spezielle Anordnung der Kugellaufbahnen\r\nLange Lebensdauer: Dank hochwertiger Materialien und optimierter Konstruktion\r\n"}},{"@type":"Question","name":"Welche Kugelgewindespindeln passen zu Hiwin Flanschlagern der Serie FK?","acceptedAnswer":{"@type":"Answer","text":"Hiwin Flanschlager der Serie FK sind auf verschiedene Gewindespindel-Serien von Hiwin abgestimmt und können auch mit kompatiblen Kugelgewindespindeln anderer Hersteller verwendet werden. Wichtig ist die passende Wellenaufnahme und das korrekte Lagermaß."}},{"@type":"Question","name":"Wie werden Präzisionsstahlkugeln montiert und gewartet?","acceptedAnswer":{"@type":"Answer","text":"Arbeiten Sie sauber und reinigen Sie die Laufbahnen, bevor neue Kugeln hineinkommen; schon ein Span hinterlässt Spuren. Ein wenig Fett hält die Kugeln beim Einsetzen an ihrem Platz. Setzen Sie so viele Kugeln ein, wie der Hersteller vorsieht, und nur Kugeln einer Größe. Danach schmieren Sie die Einheit nach Angabe des Herstellers ab und halten seine Schmierintervalle ein. Laufgeräusche, Wärme oder spürbares Spiel zeigen, dass eine Wartung fällig ist."}},{"@type":"Question","name":"Was gehört bei einer Kugelumlaufspindel zum Lieferumfang?","acceptedAnswer":{"@type":"Answer","text":"Geliefert wird die Spindel mit montierter Kugelgewindemutter und fertig bearbeiteten Wellenenden — für den Einbau in eine vorbereitete Achse sind keine Dreharbeiten mehr nötig.\r\n\r\nDabei: Spindel und Kugelgewindemutter als abgestimmte Einheit, ab Werk leicht gefettet.\r\nNicht dabei: Fest- und Loslager, Kupplung, Motor sowie sämtliche Befestigungsschrauben.\r\n\r\nAuch eine Nutmutter ist nicht dabei — sie gehört nicht zur Spindel, sondern zum Festlager EK oder FK und liegt diesem bei. Welches Gewinde der Zapfen dafür trägt, steht in der Maßtabelle in der Spalte M; am Loslagerende wird nichts verspannt, dort braucht es keine.\r\nDie Kugelgewindemutter bleibt dabei auf der Spindel: abgezogen fallen die Kugeln aus den Umläufen, und ohne Montagehülse lässt sie sich nicht wieder aufsetzen."}},{"@type":"Question","name":"Wie erfolgt die Schmierung von Kugelumlaufspindeln?","acceptedAnswer":{"@type":"Answer","text":"Die Spindeln und Kugelmuttern werden in der Regel werkseitig vorgeschmiert. Für dauerhaften, störungsfreien Betrieb sollte regelmäßig eine Nachschmierung erfolgen. 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Eine größere Steigung ermöglicht höhere Verfahrgeschwindigkeiten, während eine kleinere Steigung höhere Präzision und Kraftübertragung bietet. » Wie häufig muss ein Hiwin FK-Lager nachgeschmiert werden? Hiwin FK-Lager ohne Schmiernippel sind werkseitig gefettet und wartungsarm. Bei FK-Lagern mit Schmiernippel (ab FK15) sollte je nach Einsatzbedingungen alle 6–12 Monate nachgefettet werden, bei hoher Belastung entsprechend häufiger. » Welche Vorteile bietet die Kugellauftechnik? Kugelumlauftechnik — Kugeln, die zwischen gehärteten Laufbahnen abrollen und im Bauteil zurückgeführt werden — bietet mehrere Vorteile: Geringe Reibung: Minimiert Energieverbrauch und Verschleiß Hohe Laufruhe: Vibrationsarme Bewegungen auch bei hohen Geschwindigkeiten Gleichmäßige Lastverteilung: Durch spezielle Anordnung der Kugellaufbahnen Lange Lebensdauer: Dank hochwertiger Materialien und optimierter Konstruktion » Welche Kugelgewindespindeln passen zu Hiwin Flanschlagern der Serie FK? Hiwin Flanschlager der Serie FK sind auf verschiedene Gewindespindel-Serien von Hiwin abgestimmt und können auch mit kompatiblen Kugelgewindespindeln anderer Hersteller verwendet werden. Wichtig ist die passende Wellenaufnahme und das korrekte Lagermaß. » Wie werden Präzisionsstahlkugeln montiert und gewartet? Arbeiten Sie sauber und reinigen Sie die Laufbahnen, bevor neue Kugeln hineinkommen; schon ein Span hinterlässt Spuren. Ein wenig Fett hält die Kugeln beim Einsetzen an ihrem Platz. Setzen Sie so viele Kugeln ein, wie der Hersteller vorsieht, und nur Kugeln einer Größe. Danach schmieren Sie die Einheit nach Angabe des Herstellers ab und halten seine Schmierintervalle ein. Laufgeräusche, Wärme oder spürbares Spiel zeigen, dass eine Wartung fällig ist. » Was gehört bei einer Kugelumlaufspindel zum Lieferumfang? Geliefert wird die Spindel mit montierter Kugelgewindemutter und fertig bearbeiteten Wellenenden — für den Einbau in eine vorbereitete Achse sind keine Dreharbeiten mehr nötig. Dabei: Spindel und Kugelgewindemutter als abgestimmte Einheit, ab Werk leicht gefettet. Nicht dabei: Fest- und Loslager, Kupplung, Motor sowie sämtliche Befestigungsschrauben. Auch eine Nutmutter ist nicht dabei — sie gehört nicht zur Spindel, sondern zum Festlager EK oder FK und liegt diesem bei. Welches Gewinde der Zapfen dafür trägt, steht in der Maßtabelle in der Spalte M; am Loslagerende wird nichts verspannt, dort braucht es keine. Die Kugelgewindemutter bleibt dabei auf der Spindel: abgezogen fallen die Kugeln aus den Umläufen, und ohne Montagehülse lässt sie sich nicht wieder aufsetzen. » Wie erfolgt die Schmierung von Kugelumlaufspindeln? Die Spindeln und Kugelmuttern werden in der Regel werkseitig vorgeschmiert. Für dauerhaften, störungsfreien Betrieb sollte regelmäßig eine Nachschmierung erfolgen. Die Schmierung erfolgt über eine seitliche Öffnung am Muttergehäuse, wodurch das Schmiermittel in das Innere des Kugelumlaufgetriebes gelangt. » Wie kann ich feststellen, ob das Lager ersetzt werden muss? Ein Lager sollte ersetzt werden, wenn ungewöhnliche Geräusche während des Betriebs auftreten, spürbares Spiel zwischen Welle und Lagergehäuse vorhanden ist oder die Welle sich nicht mehr leichtgängig drehen lässt. Auch erhöhte Reibung oder Widerstand bei der Wellenbewegung deutet auf einen Verschleiß hin. In solchen Fällen ist ein Austausch notwendig, um Folgeschäden zu vermeiden und die Funktion der Maschine sicherzustellen. » Für welche Anwendungen sind Hiwin Flanschlager der Serie FK geeignet? Die Flanschlager eignen sich ideal für CNC-Maschinen, 3D-Drucker, Automatisierungsanlagen und viele weitere Anwendungen, bei denen Kugelgewindetriebe verwendet werden. » Was ist der Unterschied zwischen Kugelumlaufspindel und Trapezgewindespindel? Kugelumlaufspindeln sind deutlich effizienter und präziser als Trapezgewindespindeln. Sie ermöglichen höhere Vorschubgeschwindigkeiten, geringeren Verschleiß und minimalen Energieverlust. » Gibt es passende Zubehörteile für Hiwin Flanschlager? Ja, im Sortiment von CNC-Zubehoer.eu finden Sie auch passende Kugelgewindespindeln, Wellenkupplungen und Präzisionsstahlkugeln die optimal mit den Flanschlagern kombiniert werden können. » Was sind Hiwin Flanschlager der Serie FK? Hiwin Flanschlager der Serie FK sind präzise gefertigte Lagergehäuse, die zur axialen Fixierung von Kugelgewindespindeln verwendet werden. Sie gewährleisten eine exakte und stabile Lagerung, was die Lebensdauer und Genauigkeit der gesamten Linearachse erhöht. » Was sind die Hauptmerkmale des Hiwin Festlagers EK? Das Hiwin Stehlager EK ist ein hochwertiges, einbaufertiges Festlager für Kugelumlaufspindeln, das hohe axiale und radiale Kräfte aufnehmen kann. Es sorgt für präzise lineare Bewegungen, zeichnet sich durch hohe Steifigkeit und Tragfähigkeit aus und eignet sich ideal für CNC-Maschinen, Werkzeugmaschinen und andere automatisierte Systeme. Die vorkonfektionierte Einheit ermöglicht eine einfache Montage und eine flexible Integration in bestehende Anlagen. Dank der robusten Bauweise gewährleistet das Stehlager EK eine langlebige, zuverlässige und stabile Spindelunterstützung. » Wofür werden Präzisionsstahlkugeln eingesetzt? Als Wälzkörper in Profilschienenführungen, Kugelgewindetrieben und Kugellagern. Sie bekommen sie bei uns einzeln, als Ersatz für verlorene oder beschädigte Kugeln oder um einen Umlauf neu zu bestücken. Welcher Durchmesser passt, legt der Hersteller der Führung oder Spindel fest. Produktsicherheit: Dr. Ing. Tobias Meisch www.cnc-zubehoer.eu Pfarrgartenstr. 9 73457 Essingen Deutschland service@cnc-zubehoer.eu details { border: 1px solid #ddd; margin-top: 20px; } summary { background: #f4f4f4; padding: 10px; cursor: pointer; position: relative; font-weight: bold; } details > div { padding: 10px; } .techImageStyle { max-width: 100%; } .product-detail-description-text h3 { color: #18181b; font-size: 16px; font-weight: 600; line-height: 1.4; margin: 28px 0 10px 0; padding: 0 0 8px 0; position: relative; letter-spacing: 0.2px; border-bottom: 1px solid #e4e4e7; } .product-detail-description-text h3::before { content: ''; position: absolute; bottom: -1px; left: 0; width: 40px; height: 2px; background: #1d60a5; } .product-detail-description-text > h3:first-child { margin-top: 0; } .product-detail-description-text h4 { color: #3f3f46; font-size: 14px; font-weight: 600; line-height: 1.4; margin: 18px 0 8px 0; padding: 6px 12px; background: #fafafa; border-left: 2px solid #1d60a5; } .product-detail-description-text p { text-align: left; } .product-detail-description-text ul { padding: 0; margin: 20px 0; list-style: none; } .product-detail-description-text li { color: #3f3f46; padding: 3px 0 2px 35px; margin: 0; position: relative; } .product-detail-description-text li::before { content: '»'; position: absolute; left: 15px; top: 3px; color: #1d60a5; font-size: 16px; font-weight: bold; line-height: 21px; }
Produktübersicht Das Hiwin Flanschlager der FK-Serie ist ein einbaufertiges Festlager (Fixed Bearing) zur Lagerung von Kugelumlaufspindeln. Es fixiert das angetriebene Spindelende radial und in beiden axialen Richtungen und bildet damit den festen Bezugspunkt eines Kugelgewindetriebs. Anders als das Festlager der EK-Serie sitzt das Lager nicht in einem Gehäuseblock, sondern in einem runden Gehäuse mit angeformtem Flansch: Es wird stirnseitig gegen eine Anschlussfläche geschraubt, deren Ebene senkrecht zur Spindelachse steht. Zusammen mit einem Loslager am gegenüberliegenden Spindelende entsteht eine vollständige Fest-Los-Lagerung. Das Festlager nimmt die Vorschubkräfte auf und bestimmt die Position der Spindel, das Loslager gleicht Längenänderungen der Welle aus — etwa durch Erwärmung im Dauerbetrieb. Konstruktionsmerkmale und Funktionsweise Im Inneren arbeitet die FK-Serie mit einem vorgespannten Schrägkugellager. Dessen schräg verlaufende Druckwinkel-Laufbahnen nehmen radiale und axiale Kräfte gleichzeitig auf und erlauben eine spielfreie Einstellung — die Voraussetzung für Positioniergenauigkeit ohne Umkehrspiel im Antrieb. Üblich ist ein Druckwinkel von 60°, der die axiale Steifigkeit gegenüber einem gewöhnlichen Rillenkugellager deutlich erhöht. Die Angaben sind Richtwerte der Baureihe und keine zugesicherten Eigenschaften; Angaben ohne Gewähr. Der Spindelzapfen wird durch das Lager geführt und mit einer Nutmutter auf dem Gewindeansatz verspannt. Über die Nutmutter wird das Lager gegen den Absatz des Zapfens gezogen und damit spielfrei gesetzt. Die Zahl in der Typbezeichnung nennt den Durchmesser des Spindelzapfens, für den die Baugröße ausgelegt ist — welche Größen wir führen, steht in der Auswahl. Lieferumfang Geliefert wird die einbaufertige Lagereinheit aus Gehäuse und vorgespanntem Lager. Die Nutmutter für den Gewindeansatz des Spindelzapfens ist dabei — sie muss nicht getrennt beschafft werden. FK oder EK — welche Bauform? Beide Serien sind Festlager mit derselben Aufgabe. Die Wahl hängt daran, wie die Maschine an dieser Stelle gebaut ist: FK (Flanschbauform) — wenn die Spindel durch eine Stirnplatte, ein Endschild oder eine Portalwange geführt wird. Der Flansch liegt flach auf dieser Fläche auf, verschraubt wird parallel zur Spindelachse. Die FK-Serie deckt zudem die größeren Spindeldurchmesser ab. EK (Blockbauform) — wenn das Lager auf einer Grundplatte oder einem Maschinenbett neben der Spindel steht. Verschraubt wird von oben, quer zur Spindelachse. Als Gegenlager am freien Spindelende führen wir die EF-Serie. Welche Baugröße dort passt, richtet sich nach dem Zapfen am Loslagerende — der ist bei vielen Spindeln kleiner ausgeführt als der am Festlagerende. Anwendungsbereiche CNC-Fräs-, Dreh- und Bearbeitungsmaschinen Portal- und Lineareinheiten mit Kugelgewindetrieb Werkzeug- und Sondermaschinenbau Automatisierungs- und Handhabungstechnik Eigenbau, Umbau und Retrofit im Bereich CNC-Technik Technische Vorteile Hohe axiale Steifigkeit: Das vorgespannte Schrägkugellager überträgt Vorschubkräfte ohne Umkehrspiel und verbessert so die Wiederholgenauigkeit. Aufnahme kombinierter Lasten: Radial- und Axialkräfte werden von derselben Lagerstelle getragen. Stirnseitige Anbindung: Der Flansch nutzt eine Fläche, die im Maschinenaufbau ohnehin vorhanden ist, und spart den Bauraum neben der Spindel. Einbaufertige Einheit: Gehäuse und Lager sind aufeinander abgestimmt, das Auslegen und Einpassen einzelner Wälzlager entfällt. Montage und Handhabung Die Anschlussfläche muss eben, sauber und rechtwinklig zur Spindelachse sein — eine schief stehende Fläche verspannt das Lager und kostet Lebensdauer. Der Spindelzapfen wird ohne Schläge eingeführt; Montagekräfte gehören auf den Lagerinnenring, nicht über die Wälzkörper geleitet. Die Nutmutter wird gleichmäßig angezogen und gegen Lösen gesichert. Nach der Montage sollte sich die Spindel von Hand leichtgängig und ohne fühlbares Axialspiel drehen lassen. Wartung und Lebensdauer Eine sachgerechte Schmierung und eine regelmäßige Sichtkontrolle erhalten die Genauigkeit über die Standzeit. Ein Austausch ist angeraten, wenn eines der folgenden Anzeichen auftritt: ungewöhnliche Laufgeräusche im Betrieb fühlbares Axialspiel zwischen Spindel und Gehäuse zunehmende Reibung oder schwergängiger Lauf Umkehrspiel an der Achse, das sich über die Steuerung nicht mehr wegkompensieren lässt Weiterführende Informationen Schrägkugellager vs. Normale Kugellager – Vor- und Nachteile, X- und O-Anordnung, sowie Vorspannung mit Passscheiben Dieser Beitrag informiert über die Unterschiede zwischen normalen Kugellagern und Schrägkugellagern, ihre Vor- und Nachteile sowie deren Einsatz in X- und O-Anordnung. Zudem wird erklärt, wie die Vorspannung mithilfe von Passscheiben eingestellt wird, um die Lagerleistung zu optimieren. Kugelumlaufspindel vs. Trapezspindel In diesem Vergleich werden die Unterschiede zwischen Kugelumlaufspindeln und Trapezgewindespindeln, ihre Funktionsweise, Vor- und Nachteile sowie die jeweiligen Herstellungsverfahren gegenübergestellt. Er hilft bei der Auswahl der geeigneten Spindelart basierend auf Präzision, Effizienz, Kosten und Anwendungsanforderungen. Lager richtig schmieren – Der Praxisratgeber für Öl, Fett und lange Lebensdauer Der Ratgeber erklärt, warum die richtige Schmierung für die Lebensdauer und Leistungsfähigkeit von Lagern entscheidend ist und wann Öl oder Fett die bessere Wahl ist. Außerdem erfahren Sie, wie Lager richtig nachgeschmiert werden, welche Schmierfehler vermieden werden sollten und wie eine regelmäßige Wartung Ausfälle verhindert. Technische Zeichnungen / Daten d L H F E D A PCD B L1 T1 L2 T2 X Y Z M T Festlager FK, FK12 12 27 10 17 29,5 36 54 44 44 7,5 5 8,5 6 4,5 8 5 M4 19 Festlager FK, FK15 15 32 15 17 36 40 63 50 52 10 6 12 8 5,5 9,5 6 M4 22 Festlager FK, FK20 20 52 22 30 50 57 85 70 68 8 10 12 14 6,6 11 10 M4 30 Festlager FK, FK25 25 57 27 30 60 63 98 80 79 13 10 20 17 9 15 13 M6 35 Festlager FK, FK30 30 62 30 32 61 75 117 95 93 11 12 17 18 11 17,5 15 M6 40 Kompatible Produkte Ein „x" zeigt, zu welcher Variante dieses Produkts das jeweilige Zubehör passt: FL.FK12FL.FK15 Kugelumlaufspindeln, 16x05, 500 mm (KGS.16x05.500) x Kugelumlaufspindeln, 16x05, 600 mm (KGS.16x05.600) x Kugelumlaufspindeln, 16x05, 700 mm (KGS.16x05.700) x Kugelumlaufspindeln, 16x05, 800 mm (KGS.16x05.800) x Kugelumlaufspindeln, 16x05, 900 mm (KGS.16x05.900) x Kugelumlaufspindeln, 16x05, 1000 mm (KGS.16x05.1000) x Kugelumlaufspindeln, 20x05, 500 mm (KGS.20x05.500) x Kugelumlaufspindeln, 20x05, 600 mm (KGS.20x05.600) x Kugelumlaufspindeln, 20x05, 700 mm (KGS.20x05.700) x Kugelumlaufspindeln, 20x05, 800 mm (KGS.20x05.800) x Kugelumlaufspindeln, 20x05, 900 mm (KGS.20x05.900) x Kugelumlaufspindeln, 20x05, 1000 mm (KGS.20x05.1000) x Kugelumlaufspindeln, 20x05, 1200 mm (KGS.20x05.1200) x Häufig gestellte Fragen {"@context":"https:\/\/schema.org","@type":"FAQPage","mainEntity":[{"@type":"Question","name":"Wie häufig muss ein Hiwin FK-Lager nachgeschmiert werden?","acceptedAnswer":{"@type":"Answer","text":"Hiwin FK-Lager ohne Schmiernippel sind werkseitig gefettet und wartungsarm.\r\nBei FK-Lagern mit Schmiernippel (ab FK15) sollte je nach Einsatzbedingungen alle 6–12 Monate nachgefettet werden, bei hoher Belastung entsprechend häufiger."}},{"@type":"Question","name":"Wie beeinflusst das HIWIN Lager die Präzision von Maschinen?","acceptedAnswer":{"@type":"Answer","text":"Das Lager trägt maßgeblich zur Genauigkeit von Maschinen bei, indem es die rotierenden Teile sicher und spielfrei führt. 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Mit ihr wird der Spindelzapfen am Innenring des Lagers gesichert; ohne sie sitzt die Spindel im Lager nicht fest.\r\n\r\nDabei: die einbaufertige Lagereinheit aus Gehäuse und eingebautem Lager, dazu die zur Baugröße passende Nutmutter.\r\nNicht dabei: die Schrauben, mit denen die Einheit auf dem Maschinenbett oder an der Stirnplatte befestigt wird, und der Hakenschlüssel zum Anziehen der Nutmutter.\r\n\r\nDas Gewinde, auf das die Nutmutter gehört, sitzt am bearbeiteten Wellenende der Spindel. Bei unseren Kugelumlaufspindeln steht es in der Maßtabelle in der Spalte M; bei einer Spindel aus fremder Fertigung entscheidet das gemessene Gewinde, nicht die Typbezeichnung."}},{"@type":"Question","name":"Gibt es passende Zubehörteile für Hiwin Flanschlager?","acceptedAnswer":{"@type":"Answer","text":"Ja, im Sortiment von CNC-Zubehoer.eu finden Sie auch passende Kugelgewindespindeln, Wellenkupplungen und Präzisionsstahlkugeln die optimal mit den Flanschlagern kombiniert werden können."}},{"@type":"Question","name":"Welche Kugelgewindespindeln passen zu Hiwin Flanschlagern der Serie FK?","acceptedAnswer":{"@type":"Answer","text":"Hiwin Flanschlager der Serie FK sind auf verschiedene Gewindespindel-Serien von Hiwin abgestimmt und können auch mit kompatiblen Kugelgewindespindeln anderer Hersteller verwendet werden. 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Das Lager trägt maßgeblich zur Genauigkeit von Maschinen bei, indem es die rotierenden Teile sicher und spielfrei führt. Eine stabile Lagerung reduziert Vibrationen und minimiert unerwünschte Bewegungen, was besonders bei CNC-Maschinen und Werkzeugmaschinen wichtig ist. Dadurch können präzise Schnitte und Bearbeitungen durchgeführt werden, was die Qualität der gefertigten Teile deutlich verbessert. » Wie kann ich feststellen, ob das Lager ersetzt werden muss? Ein Lager sollte ersetzt werden, wenn ungewöhnliche Geräusche während des Betriebs auftreten, spürbares Spiel zwischen Welle und Lagergehäuse vorhanden ist oder die Welle sich nicht mehr leichtgängig drehen lässt. Auch erhöhte Reibung oder Widerstand bei der Wellenbewegung deutet auf einen Verschleiß hin. In solchen Fällen ist ein Austausch notwendig, um Folgeschäden zu vermeiden und die Funktion der Maschine sicherzustellen. » Wie wichtig ist die präzise Ausrichtung beim Einbau des HIWIN Lagers? Eine genaue Ausrichtung ist entscheidend für die optimale Funktion und Lebensdauer des Lagers. Fehlstellungen können zu erhöhtem Verschleiß, Geräuschen und vorzeitigem Ausfall führen. Daher sollten Montageflächen eben und sauber sein, und das Lager muss spielfrei und korrekt positioniert eingebaut werden. » Gehört die Nutmutter zum Lieferumfang? Die Nutmutter liegt jeder Lagereinheit bei — sie muss nicht getrennt beschafft werden. Mit ihr wird der Spindelzapfen am Innenring des Lagers gesichert; ohne sie sitzt die Spindel im Lager nicht fest. Dabei: die einbaufertige Lagereinheit aus Gehäuse und eingebautem Lager, dazu die zur Baugröße passende Nutmutter. Nicht dabei: die Schrauben, mit denen die Einheit auf dem Maschinenbett oder an der Stirnplatte befestigt wird, und der Hakenschlüssel zum Anziehen der Nutmutter. Das Gewinde, auf das die Nutmutter gehört, sitzt am bearbeiteten Wellenende der Spindel. Bei unseren Kugelumlaufspindeln steht es in der Maßtabelle in der Spalte M; bei einer Spindel aus fremder Fertigung entscheidet das gemessene Gewinde, nicht die Typbezeichnung. » Gibt es passende Zubehörteile für Hiwin Flanschlager? Ja, im Sortiment von CNC-Zubehoer.eu finden Sie auch passende Kugelgewindespindeln, Wellenkupplungen und Präzisionsstahlkugeln die optimal mit den Flanschlagern kombiniert werden können. » Welche Kugelgewindespindeln passen zu Hiwin Flanschlagern der Serie FK? Hiwin Flanschlager der Serie FK sind auf verschiedene Gewindespindel-Serien von Hiwin abgestimmt und können auch mit kompatiblen Kugelgewindespindeln anderer Hersteller verwendet werden. Wichtig ist die passende Wellenaufnahme und das korrekte Lagermaß. » Für welche Anwendungen sind Hiwin Flanschlager der Serie FK geeignet? Die Flanschlager eignen sich ideal für CNC-Maschinen, 3D-Drucker, Automatisierungsanlagen und viele weitere Anwendungen, bei denen Kugelgewindetriebe verwendet werden. » In welchen Anwendungen wird das Hiwin Lager eingesetzt? Das Hiwin Lager findet Anwendung in verschiedenen Bereichen, in denen präzise und belastbare Lagerlösungen erforderlich sind. Es wird häufig in CNC-Maschinen, Werkzeugmaschinen, Automatisierungssystemen und bei der Lagerung von Spindeln und anderen rotierenden Elementen eingesetzt. Durch seine hohe Präzision und Belastbarkeit ist es besonders für Anwendungen geeignet, bei denen hohe Anforderungen an die Lagertechnik gestellt werden. » Was sind Hiwin Flanschlager der Serie FK? Hiwin Flanschlager der Serie FK sind präzise gefertigte Lagergehäuse, die zur axialen Fixierung von Kugelgewindespindeln verwendet werden. Sie gewährleisten eine exakte und stabile Lagerung, was die Lebensdauer und Genauigkeit der gesamten Linearachse erhöht. Produktsicherheit: Dr. Ing. Tobias Meisch www.cnc-zubehoer.eu Pfarrgartenstr. 9 73457 Essingen Deutschland service@cnc-zubehoer.eu details { border: 1px solid #ddd; margin-top: 20px; } summary { background: #f4f4f4; padding: 10px; cursor: pointer; position: relative; font-weight: bold; } details > div { padding: 10px; } .techImageStyle { max-width: 100%; } .product-detail-description-text h3 { color: #18181b; font-size: 16px; font-weight: 600; line-height: 1.4; margin: 28px 0 10px 0; padding: 0 0 8px 0; position: relative; letter-spacing: 0.2px; border-bottom: 1px solid #e4e4e7; } .product-detail-description-text h3::before { content: ''; position: absolute; bottom: -1px; left: 0; width: 40px; height: 2px; background: #1d60a5; } .product-detail-description-text > h3:first-child { margin-top: 0; } .product-detail-description-text h4 { color: #3f3f46; font-size: 14px; font-weight: 600; line-height: 1.4; margin: 18px 0 8px 0; padding: 6px 12px; background: #fafafa; border-left: 2px solid #1d60a5; } .product-detail-description-text p { text-align: left; } .product-detail-description-text ul { padding: 0; margin: 20px 0; list-style: none; } .product-detail-description-text li { color: #3f3f46; padding: 3px 0 2px 35px; margin: 0; position: relative; } .product-detail-description-text li::before { content: '»'; position: absolute; left: 15px; top: 3px; color: #1d60a5; font-size: 16px; font-weight: bold; line-height: 21px; }
Produktübersicht Das Hiwin Stehlager der EF-Serie ist eine einbaufertige Loslagereinheit (Floating Bearing) für Kugelumlaufspindeln und andere rotierende Wellen. Es führt das freie Spindelende radial und lässt es axial beweglich: Längenänderungen der Spindel, etwa durch Erwärmung im Dauerbetrieb, werden hier aufgenommen, statt den Antriebsstrang zu verspannen. Das Lager sitzt in einem quaderförmigen Gehäuseblock, der neben der Spindel auf einer Grundplatte oder dem Maschinenbett steht und von oben verschraubt wird — quer zur Spindelachse. Zusammen mit einem Festlager am angetriebenen Ende entsteht daraus eine vollständige Fest-Los-Lagerung: das Festlager bestimmt die Position der Spindel und nimmt die Vorschubkräfte auf, das Stehlager hält das andere Ende in der Flucht. Konstruktionsmerkmale und Funktionsweise Im Inneren arbeitet die EF-Serie mit einem gedichteten, ab Werk gefetteten Wälzlager, das die Welle radial führt. Der Spindelzapfen wird dabei nicht verspannt: er sitzt im Lager, ohne axial festgelegt zu sein, und behält den Weg, den er beim Erwärmen braucht. Axiale Kräfte gehören deshalb nicht an diese Seite — die Vorschubkräfte trägt allein das Festlager. Der Gehäusekörper besteht aus Stahl. Als Oberfläche sind bei dieser Baureihe eine Brünierung als Standard und eine Vernickelung als Sonderausführung üblich; beide schützen besser gegen Korrosion als blanker Stahl. Die Angaben sind Richtwerte der Baureihe und keine zugesicherten Eigenschaften; Angaben ohne Gewähr. Die Zahl in der Typbezeichnung nennt den Durchmesser des Spindelzapfens, für den die Baugröße ausgelegt ist — welche Größen wir führen, steht in der Auswahl. Lieferumfang Geliefert wird die einbaufertige Lagereinheit aus Gehäuse und eingebautem, gedichtetem Wälzlager. Eine Nutmutter gehört hier nicht dazu — sie sitzt am Festlagerende der Spindel und kommt mit dem Festlager EK oder FK. Die Schrauben für die Befestigung auf der Grundplatte sind ebenfalls nicht dabei. Welche Baugröße passt zu welcher Spindel? Maßgeblich ist nicht der Durchmesser der Spindel, sondern der abgesetzte Zapfen an ihrem Loslagerende — und genau diesen Zapfendurchmesser nennt die Zahl in der Typbezeichnung. Weil dieser Zapfen bei vielen Spindeln eine Stufe kleiner ausgeführt ist als der am Festlagerende, tragen Fest- und Loslager derselben Achse meist nicht dieselbe Größenzahl — wer hier nach der Zahl des Festlagers greift, kauft eine Nummer zu groß. Welche Spindel aus unserem Sortiment zu welcher Baugröße gehört, steht weiter unten auf dieser Seite unter „Kompatible Produkte“. Bei einer Spindel aus fremder Fertigung entscheidet das gemessene Zapfenmaß, nicht die Typbezeichnung der Spindel. Was ans andere Ende gehört Das Stehlager EF bildet das lose Ende. Am angetriebenen Ende sitzt ein Festlager — und dessen Bauform hängt allein daran, wie die Maschine dort gebaut ist: Festlager EK (Blockbauform) — steht wie das EF auf einer Grundplatte und wird von oben verschraubt. Die Höhe der Wellenachse ist auf die EF-Serie abgestimmt, sodass beide Spindelenden fluchten. Festlager FK (Flanschbauform) — sitzt an einer Stirnplatte, einem Endschild oder einer Portalwange und wird parallel zur Spindelachse verschraubt. Beide lassen sich mit einem EF am freien Ende kombinieren — die Bauform des Festlagers schreibt das Loslager nicht vor. Entscheidend ist allein, dass beide Lagerstellen auf gleicher Höhe stehen. Anwendungsbereiche CNC-Fräs-, Dreh- und Bearbeitungsmaschinen Portal- und Lineareinheiten mit Kugelgewindetrieb Werkzeug- und Sondermaschinenbau Automatisierungs- und Handhabungstechnik Eigenbau, Umbau und Retrofit im Bereich CNC-Technik Technische Vorteile Längenänderungen ohne Verspannung: Die axiale Beweglichkeit der losen Seite nimmt die Wärmedehnung der Spindel auf — bei beidseitig fester Lagerung würde sie das Lager belasten und die Spindel verklemmen. Saubere Führung des freien Endes: Die radiale Lagerung hält die Spindel in der Flucht und dämpft das Auspendeln bei hoher Drehzahl. Anbau von oben: Der Block braucht nur eine ebene Fläche neben der Spindel — eine stirnseitige Anschlussfläche muss die Konstruktion nicht hergeben. Einbaufertige Einheit: Gehäuse und Lager sind aufeinander abgestimmt, das Auslegen und Einpassen einzelner Wälzlager entfällt. Montage und Handhabung Die Auflagefläche muss eben und sauber sein; Fest- und Loslager werden zueinander ausgerichtet, damit die Spindel zwischen beiden Lagerstellen fluchtet. Ein Versatz zwischen den Lagerstellen verspannt die Spindel und kostet Lebensdauer — auch wenn diese Seite axial frei ist. Der Spindelzapfen wird ohne Schläge eingeführt, ohne die Dichtung zu verletzen; Montagekräfte gehören auf den Lagerinnenring, nicht über die Wälzkörper geleitet. An dieser Seite wird der Zapfen nicht verspannt — er soll sich im Lager axial bewegen können. Das Wälzlager wird nicht zerlegt. Nach der Montage sollte sich die Spindel von Hand leichtgängig drehen lassen. Wartung und Lebensdauer Das gedichtete, vorgefettete Lager kommt ohne Nachschmieren aus; eine regelmäßige Sichtkontrolle erhält die Genauigkeit über die Standzeit. Ein Austausch ist angeraten, wenn eines der folgenden Anzeichen auftritt: ungewöhnliche Laufgeräusche im Betrieb fühlbares Radialspiel zwischen Spindel und Gehäuse zunehmende Reibung oder schwergängiger Lauf sichtbar beschädigte oder ausgelaufene Lagerdichtung Weiterführende Informationen Schrägkugellager vs. Normale Kugellager – Vor- und Nachteile, X- und O-Anordnung, sowie Vorspannung mit Passscheiben Dieser Beitrag informiert über die Unterschiede zwischen normalen Kugellagern und Schrägkugellagern, ihre Vor- und Nachteile sowie deren Einsatz in X- und O-Anordnung. Zudem wird erklärt, wie die Vorspannung mithilfe von Passscheiben eingestellt wird, um die Lagerleistung zu optimieren. Kugelumlaufspindel vs. Trapezspindel In diesem Vergleich werden die Unterschiede zwischen Kugelumlaufspindeln und Trapezgewindespindeln, ihre Funktionsweise, Vor- und Nachteile sowie die jeweiligen Herstellungsverfahren gegenübergestellt. Er hilft bei der Auswahl der geeigneten Spindelart basierend auf Präzision, Effizienz, Kosten und Anwendungsanforderungen. Lager richtig schmieren – Der Praxisratgeber für Öl, Fett und lange Lebensdauer Der Ratgeber erklärt, warum die richtige Schmierung für die Lebensdauer und Leistungsfähigkeit von Lagern entscheidend ist und wann Öl oder Fett die bessere Wahl ist. Außerdem erfahren Sie, wie Lager richtig nachgeschmiert werden, welche Schmierfehler vermieden werden sollten und wie eine regelmäßige Wartung Ausfälle verhindert. Technische Zeichnungen / Daten d L B H b h B1 H1 P X Y Z Hiwin Loslager EF08 6 14 52 32 26 17 25 26 38 6,6 11 12 Hiwin Loslager EF10 8 20 70 43 35 25 36 24 52 9 - - Hiwin Loslager EF12 10 20 70 43 35 25 36 24 52 9 - - Hiwin Loslager EF15 15 20 80 49 40 30 41 25 60 9 - - Hiwin Loslager EF20 20 26 95 58 47,5 30 56 25 75 11 - - Kompatible Produkte Ein „x" zeigt, zu welcher Variante dieses Produkts das jeweilige Zubehör passt: LL.EF10LL.EF12 Kugelumlaufspindeln, 16x05, 500 mm (KGS.16x05.500) x Kugelumlaufspindeln, 16x05, 600 mm (KGS.16x05.600) x Kugelumlaufspindeln, 16x05, 700 mm (KGS.16x05.700) x Kugelumlaufspindeln, 16x05, 800 mm (KGS.16x05.800) x Kugelumlaufspindeln, 16x05, 900 mm (KGS.16x05.900) x Kugelumlaufspindeln, 16x05, 1000 mm (KGS.16x05.1000) x Kugelumlaufspindeln, 20x05, 500 mm (KGS.20x05.500) x Kugelumlaufspindeln, 20x05, 600 mm (KGS.20x05.600) x Kugelumlaufspindeln, 20x05, 700 mm (KGS.20x05.700) x Kugelumlaufspindeln, 20x05, 800 mm (KGS.20x05.800) x Kugelumlaufspindeln, 20x05, 900 mm (KGS.20x05.900) x Kugelumlaufspindeln, 20x05, 1000 mm (KGS.20x05.1000) x Kugelumlaufspindeln, 20x05, 1200 mm (KGS.20x05.1200) x Häufig gestellte Fragen {"@context":"https:\/\/schema.org","@type":"FAQPage","mainEntity":[{"@type":"Question","name":"Wie kann ich feststellen, ob das Lager ersetzt werden muss?","acceptedAnswer":{"@type":"Answer","text":"Ein Lager sollte ersetzt werden, wenn ungewöhnliche Geräusche während des Betriebs auftreten, spürbares Spiel zwischen Welle und Lagergehäuse vorhanden ist oder die Welle sich nicht mehr leichtgängig drehen lässt. 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Das bedeutet, dass das Stehlager mit einem außenliegenden Flansch ausgestattet ist, der eine einfache und sichere Befestigung ermöglicht. Durch den Flansch lässt sich das Lager stabil an einer ebenen Fläche montieren. Diese Bauweise sorgt für eine präzise Führung und erhöhte Stabilität in der Anwendung. » Brauche ich für das Loslager EF eine Nutmutter? Am Loslagerende wird nichts verspannt — der Spindelzapfen soll sich dort axial bewegen können, und genau dafür ist diese Seite gebaut. Eine Nutmutter gehört deshalb weder zum Lieferumfang noch in die Montage. Dabei: die einbaufertige Lagereinheit aus Gehäuse und eingebautem, gedichtetem Wälzlager. Nicht dabei: die Nutmutter — sie sitzt am Festlagerende und kommt mit dem Festlager EK oder FK — sowie die Schrauben für die Befestigung auf der Grundplatte. Unsere Kugelumlaufspindeln tragen das Gewinde für die Nutmutter nur an einem Ende; die Maßtabelle der Spindel nennt es in der Spalte M. Das andere Ende, das ins Loslager geht, ist glatt. » In welchen Anwendungen wird das Hiwin Lager eingesetzt? Das Hiwin Lager findet Anwendung in verschiedenen Bereichen, in denen präzise und belastbare Lagerlösungen erforderlich sind. Es wird häufig in CNC-Maschinen, Werkzeugmaschinen, Automatisierungssystemen und bei der Lagerung von Spindeln und anderen rotierenden Elementen eingesetzt. Durch seine hohe Präzision und Belastbarkeit ist es besonders für Anwendungen geeignet, bei denen hohe Anforderungen an die Lagertechnik gestellt werden. » Wie wichtig ist die präzise Ausrichtung beim Einbau des HIWIN Lagers? Eine genaue Ausrichtung ist entscheidend für die optimale Funktion und Lebensdauer des Lagers. Fehlstellungen können zu erhöhtem Verschleiß, Geräuschen und vorzeitigem Ausfall führen. Daher sollten Montageflächen eben und sauber sein, und das Lager muss spielfrei und korrekt positioniert eingebaut werden. » Was sind die Hauptmerkmale des Hiwin Stehlagers EF? Das Hiwin Stehlager EF zeichnet sich durch seine robuste Bauweise mit einem außenliegenden Flansch aus, der eine einfache und stabile Befestigung ermöglicht. Es ist präzise gefertigt, um eine hohe Führung und Belastbarkeit bei rotierenden Anwendungen sicherzustellen. Durch die kompakte Bauform lässt sich das Lager vielseitig in Maschinen integrieren. Zudem sind die Materialien so gewählt, dass sie eine lange Lebensdauer und Verschleißfestigkeit garantieren. » Wie unterscheidet sich das Stehlager EF von anderen Lagertypen wie EK? Das Stehlager EF ist ein Loslager, das die Welle radial führt, aber axial beweglich lässt. Dadurch kann es Ausdehnungen oder Längenänderungen der Welle aufnehmen. Im Gegensatz dazu ist das Lager EK ein Festlager, das sowohl radial als auch axial fixiert und außerdem leichte Winkelbewegungen ausgleichen kann. Dadurch dient das EK-Lager zur festen Positionierung der Welle, während das Stehlager EF Bewegungen zulässt. » Wie erfolgt die Montage des Lagers und was muss dabei beachtet werden? Das Lager wird mit dem Außenflansch über Schrauben an einer ebenen Fläche befestigt. Wichtig ist, dass die Oberfläche sauber und eben ist, um eine präzise Ausrichtung und Fixierung zu gewährleisten. Außerdem sollte das Lager vorsichtig eingesetzt werden, um Beschädigungen zu vermeiden, und auf eine exakte Positionierung geachtet werden, damit es spielfrei läuft. » Wie beeinflusst das HIWIN Lager die Präzision von Maschinen? Das Lager trägt maßgeblich zur Genauigkeit von Maschinen bei, indem es die rotierenden Teile sicher und spielfrei führt. Eine stabile Lagerung reduziert Vibrationen und minimiert unerwünschte Bewegungen, was besonders bei CNC-Maschinen und Werkzeugmaschinen wichtig ist. Dadurch können präzise Schnitte und Bearbeitungen durchgeführt werden, was die Qualität der gefertigten Teile deutlich verbessert. 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