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Aluminiumprofil I-Typ 30er Raster 100 mm
Produktübersicht Die Aluminiumprofile des I-Typs im 30er Raster mit Nut 8 bilden ein modulares Konstruktionssystem für den Aufbau von Rahmen, Gestellen, Vorrichtungen und Gehäusen. Das Rastermaß von 30 mm legt die Anordnung der Nuten und die Lage der zentralen Kernlochbohrung fest, sodass sich alle Profile der Baureihe untereinander und mit dem passenden Systemzubehör kombinieren lassen. Das 30er Raster ist die kompaktere Ausführung innerhalb der Nut-8-Baureihen des I-Typs. Es kommt überall dort zum Einsatz, wo eine tragfähige Struktur gefordert ist, das größere 40er Raster aber überdimensioniert wäre oder zu viel Bauraum beansprucht. Die Profile werden im Strangpressverfahren gefertigt und stehen in natureloxierter sowie schwarz eloxierter Ausführung zur Verfügung. Als Hersteller der Baureihe fungiert die BM-Profile GbR mit Sitz in Essingen (Baden-Württemberg), die neben dem Profilsortiment auch technische Ratgeber sowie Auslegungswerkzeuge wie einen Balkenrechner bereitstellt. Konstruktionsmerkmale und Funktionsweise Nutgeometrie des I-Typs Kennzeichnend für den I-Typ ist die schmale Nutöffnung mit ausgeprägter Hinterschneidung. Nutensteine werden von der Stirnseite eingeschoben und stützen sich beim Anziehen der Schraube formschlüssig an den Hinterschnittflanken ab. Die Kraft wird dadurch flächig in das Profil eingeleitet, woraus sich eine hohe Belastbarkeit der Verbindung ergibt. Gegenüber Profiltypen mit breiter Nutöffnung bleibt zudem mehr Material im Querschnitt erhalten. Das wirkt sich unmittelbar auf die Flächenträgheitsmomente und damit auf die Steifigkeit des Profils aus – ein Aspekt, der bei kompakten Querschnitten besonders ins Gewicht fällt. Zentrierhilfen in der Nut In der Nut sind kleine Einkerbungen ausgeführt, die das Zentrieren von Nutensteinen mit Druckkugel erleichtern. Der Nutenstein rastet spürbar ein und bleibt bis zum Verschrauben in Position, was die einhändige Montage vereinfacht. Kernlochbohrung und Innenkanäle Die zentrale Bohrung ist als Kernloch mit 6,8 mm ausgeführt und für ein direkt eingeschnittenes M8-Gewinde in der Stirnfläche vorbereitet. Profile lassen sich damit stirnseitig ohne zusätzliche Verbinder verschrauben. Die rechteckigen Querschnitte der Baureihe verfügen zusätzlich über einen ausgeprägten Hohlraum im Inneren, ohne dass dies zulasten der Stabilität geht. Dieser Kanal lässt sich funktional nutzen: Führung von Kabeln und Leitungen im Profilinneren Übertragung von Druckluft innerhalb der Konstruktion Befüllen mit Sand oder Mineralguss zur Dämpfung von Schwingungen Konstruktive Auslegung Die Querschnitte sind bewusst auf geringes Gewicht ausgelegt. Trotz des zurückhaltenden Materialeinsatzes bleibt das Profil durch eine Wandstärke von 2 mm stabil; Bereiche, die keinen nennenswerten Beitrag zur Steifigkeit leisten, wurden materialsparend ausgeführt. Das Ergebnis sind Profile mit niedriger Masse je Meter bei praxisgerechten Widerstands- und Flächenträgheitsmomenten. Material und Oberflächenbehandlung Werkstoff Als Werkstoff kommt die Aluminiumlegierung Al 6063 (AlMgSi) zum Einsatz. Sie ist für das Strangpressen von Konstruktionsprofilen etabliert, lässt sich sauber zu scharf ausgeprägten Nutkonturen verpressen und bietet ein ausgewogenes Verhältnis aus Festigkeit, Zerspanbarkeit und Korrosionsbeständigkeit. Der Elastizitätsmodul liegt mit rund 70.000 N/mm² etwa bei einem Drittel des Werts von Stahl, was bei Durchbiegungsberechnungen zu berücksichtigen ist. Eloxalschicht Sämtliche Außenflächen sind standardmäßig eloxiert. Die Schichtdicke beträgt etwa 15 µm nach E6/EV1. Die Oxidschicht wird elektrochemisch aus dem Grundwerkstoff heraus gebildet und ist fest mit diesem verwachsen. Sie kann daher nicht abplatzen oder sich ablösen, wie es bei aufgetragenen Lack- oder Pulverschichten möglich ist. Daraus ergeben sich mehrere praktische Eigenschaften: hohe Kratz- und Verschleißfestigkeit der Sichtflächen zuverlässiger Korrosionsschutz, auch bei wechselnden Umgebungsbedingungen Farbstabilität unter UV-Einwirkung, da Farbstoffe in den Poren eingelagert und anschließend verdichtet werden elektrisch isolierende Oberfläche – für Masseanbindungen ist die Schicht an der Kontaktstelle zu entfernen Die Stirnflächen bleiben schnittbedingt unbehandelt, ebenso alle nachträglich bearbeiteten Stellen wie Bohrungen oder Fräsungen. Dort bildet sich die natürliche, dünne Oxidschicht des Aluminiums; in kritischen Umgebungen kann ein zusätzlicher Schutz sinnvoll sein. Anwendungsbereiche Aufgrund des Verhältnisses von Gewicht zu Stabilität kommt das Profilsystem bevorzugt im 3D-Druck-Bereich sowie im Fahrzeugbau zum Einsatz, etwa beim Ausbau von Campern. Darüber hinaus eignet es sich für Konstruktionen mit moderaten Lasten, bei denen kompakte Abmessungen und geringes Gewicht im Vordergrund stehen: 3D-Druck und Gerätebau: Druckerrahmen, Portalstrukturen, Aufnahmen für Achsen und Antriebe Fahrzeug- und Camperausbau: Möbelrahmen, Bettkonstruktionen, Schrank- und Schubladensysteme, Halterungen im Innenausbau Vorrichtungs- und Prüfstandsbau: Montagevorrichtungen, Mess- und Prüfaufbauten, Werkstückaufnahmen Gehäuse- und Verkleidungsbau: Rahmen für Platten-, Blech- und Kunststoffeinsätze, Türen, Klappen und Abdeckungen Automatisierung und Handhabung: Halterungen für Sensorik, Kameras, Beleuchtung und Bedienelemente Labor- und Betriebseinrichtungen: Tischgestelle, Rollwagen, Regale, Ablagesysteme Ergänzung größerer Systeme: Anbauten, Zwischenrahmen und Nebenstrukturen an Maschinen, die im 40er Raster aufgebaut sind Durch die eloxierte Oberfläche ist auch der Einsatz in feuchten Umgebungen oder im geschützten Außenbereich möglich. Bei tragenden Strukturen mit größeren Stützweiten oder hohen Lasten ist ein Nachweis der Durchbiegung sinnvoll; gegebenenfalls ist ein größeres Raster die passendere Wahl. Technische Vorteile Kompakte Bauweise: Das feinere Raster erlaubt Konstruktionen mit geringerem Bauraumbedarf und niedrigerem Eigengewicht. Hohe Verbindungsfestigkeit: Die Hinterschneidung des I-Typs verteilt die Klemmkräfte gleichmäßig auf die Nutflanken. Feine Rasterung: Der geringere Nutabstand ermöglicht eine dichtere Anordnung von Anbauteilen und Befestigungspunkten. Berechenbare Konstruktion: Für jede Variante sind Flächenträgheitsmomente, Widerstandsmomente, Querschnittsfläche und Metergewicht dokumentiert, sodass Durchbiegung und Tragfähigkeit rechnerisch nachgewiesen werden können. Nachträgliche Änderbarkeit: Die Struktur bleibt lösbar verschraubt und kann umgebaut, erweitert oder zurückgebaut werden. Verzugsfreier Aufbau: Da nicht geschweißt wird, entfallen Wärmeeinbringung und thermischer Verzug. Recyclingfähigkeit: Aluminium ist auch mit Eloxalschicht nahezu vollständig wiederverwertbar. Kompatibilität Systemzubehör Die Profile arbeiten mit dem gängigen Zubehör für Nut 8 im I-Typ zusammen. Dazu zählen unter anderem: Nutensteine in Einschub- und Einschwenkausführung, mit und ohne Druckkugel Winkel- und Eckverbinder für Rahmenecken und T-Stöße Automatik- und Zentralverbinder für stirnseitige Verbindungen Abdeckkappen, Nutabdeckprofile und Dichtprofile Scharniere, Griffe, Verschlüsse, Gelenke und Stellfüße Rollenelemente sowie Platten- und Scheibenhalter Zu beachten ist, dass rasterabhängige Bauteile – etwa Abdeckkappen, Winkel und Verbinderplatten – auf die jeweilige Profilkontur abgestimmt sein müssen. Nutensteine und Schrauben für Nut 8 sind dagegen rasterübergreifend einsetzbar. Kombination mit dem 40er Raster Da beide Baureihen dieselbe Nutgröße und dieselbe Nutform des I-Typs verwenden, lassen sich Profile aus dem 30er und dem 40er Raster über Nutensteine und passende Verbinderplatten miteinander kombinieren. Damit können tragende Hauptstrukturen im größeren Raster und untergeordnete Anbauten im kompakteren Raster ausgeführt werden. Abgrenzung zu anderen Profiltypen Nutensteine und Verbindungselemente sind zwischen I-Typ, B-Typ und M-Typ nicht austauschbar, da sich die Nutgeometrien unterscheiden. Der Profiltyp sollte daher zu Projektbeginn festgelegt werden. Anschlusskomponenten Die Kernlochbohrung ist auf M8 ausgelegt. Für Anbauten an die Nut kommen üblicherweise Schrauben nach DIN 912 oder ISO 7380-2 in Verbindung mit Nutensteinen zum Einsatz. Montage und Handhabung Ablängen und Bearbeiten Die Profile lassen sich mit Aluminium-Kreissägeblättern rechtwinklig ablängen. Für eine spielfreie stirnseitige Verschraubung ist ein möglichst rechtwinkliger und gratfreier Schnitt entscheidend, da die Stirnfläche die Kraft überträgt. Bohrungen, Gewinde und Fräsungen sind mit üblichen Werkzeugen für Aluminium herstellbar; Schnittstellen sollten anschließend entgratet werden. Verbindungsarten Stirnseitige Direktverschraubung: Gewinde M8 in die Kernlochbohrung schneiden, Schraube durch eine Durchgangsbohrung im Gegenprofil führen – platzsparend und ohne sichtbare Anbauteile. Winkelverbinder: Über Nutensteine in beiden Profilen verschraubt; einfach zu justieren und nachträglich lösbar. Automatikverbinder: Im Profilinneren liegend, äußerlich nahezu unsichtbar, für rechtwinklige Stöße. Praxishinweise Nutensteine für spätere Anbauteile bereits beim Rahmenaufbau in ausreichender Zahl einschieben – ein späteres Nachrüsten erfordert sonst Einschwenkmuttern mit geringerer Belastbarkeit oder eine Teildemontage. Bei kompakten Querschnitten ist der Platz für Werkzeuge begrenzt; Innensechskantschlüssel mit Kugelkopf erleichtern die Montage an schwer zugänglichen Stellen. Schrauben über Kreuz und gleichmäßig anziehen, um den Rahmen spannungsfrei auszurichten. Anzugsmomente moderat wählen: Zu hohe Momente können die Nutflanken aufweiten. Die Rechtwinkligkeit vor dem endgültigen Festziehen prüfen; die Nuten erlauben eine stufenlose Feinjustage in Längsrichtung. Sichtflächen während der Montage schützen – die Eloxalschicht ist hart, aber nicht unempfindlich gegen punktuelle Schläge. Wartung und Lebensdauer Das System ist im bestimmungsgemäßen Einsatz wartungsarm. Die eloxierte Oberfläche benötigt keine Nachbehandlung und altert bei sachgerechter Pflege über Jahrzehnte ohne nennenswerten Qualitätsverlust. Reinigung Klares Wasser mit mildem Reinigungsmittel und weichem Tuch genügt in der Regel. Scheuernde Schwämme sowie stark säure- oder laugenhaltige Reiniger sind zu vermeiden, da sie die Oxidschicht angreifen. In staubigen oder mit Kühlschmierstoff belasteten Umgebungen sind kürzere Reinigungsintervalle sinnvoll, damit sich keine Ablagerungen in den Nuten festsetzen. Wiederkehrende Prüfungen Bei Konstruktionen mit Schwingungsbelastung sollten Schraubverbindungen in regelmäßigen Abständen auf festen Sitz kontrolliert werden. Bei sicherheitsrelevanten Aufbauten empfiehlt sich eine Sicherung der Verschraubungen, etwa durch Schraubensicherungsmittel oder Sicherungselemente. Lebensdauer und Wiederverwendung Da die Verbindungen lösbar ausgeführt sind, können Profile nach dem Rückbau einer Konstruktion in neuen Aufbauten weiterverwendet werden. Beschädigte Eloxalstellen lassen sich nicht punktuell reparieren; sie beeinträchtigen die Tragfähigkeit jedoch nicht. Am Ende der Nutzungsdauer ist der Werkstoff vollständig dem Aluminiumrecycling zuführbar. Produktsicherheit: Dr. Ing. Tobias Meisch www.cnc-zubehoer.eu Pfarrgartenstr. 9 73457 Essingen Deutschland service@cnc-zubehoer.eu details { border: 1px solid #ddd; margin-top: 20px; } summary { background: #f4f4f4; padding: 10px; cursor: pointer; position: relative; font-weight: bold; } details > div { padding: 10px; } .techImageStyle { max-width: 100%; } .product-detail-description-text h3 { color: #18181b; font-size: 20px; font-weight: 500; margin: 35px 0 18px 0; padding: 12px 0; position: relative; text-transform: uppercase; letter-spacing: 2px; border-bottom: 1px solid #27272a; } .product-detail-description-text h3::before { content: ''; position: absolute; top: 0; left: 0; width: 40px; height: 2px; background: #1d60a5; } .product-detail-description-text h4 { color: #3f3f46; font-size: 14px; font-weight: 500; margin: 22px 0 12px 0; padding: 10px 15px; background: #fafafa; border-left: 2px solid #1d60a5; text-transform: uppercase; letter-spacing: 1px; } .product-detail-description-text p { text-align: justify; } .product-detail-description-text ul { padding: 0; margin: 20px 0; list-style: none; } .product-detail-description-text li { color: #3f3f46; padding: 3px 0 2px 35px; margin: 0; position: relative; } .product-detail-description-text li::before { content: '»'; position: absolute; left: 15px; top: 50%; transform: translateY(-50%); color: #1d60a5; font-size: 16px; font-weight: bold; line-height: 1; }
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Aluminiumprofil I-Typ 40er Raster 100 mm
Produktübersicht Die Aluminiumprofile des I-Typs im 40er Raster mit Nut 8 bilden ein modulares Konstruktionssystem für den Aufbau von Rahmen, Gestellen, Maschinengehäusen und Vorrichtungen. Das Rastermaß von 40 mm legt die Anordnung der Nuten sowie die Position der zentralen Kernlochbohrung fest und sorgt dafür, dass alle Profile der Baureihe untereinander und mit dem passenden Systemzubehör kombinierbar sind. Die Profile werden im Strangpressverfahren hergestellt und stehen in natureloxierter sowie schwarz eloxierter Ausführung zur Verfügung. Als Hersteller der Baureihe fungiert die BM-Profile GbR mit Sitz in Essingen (Baden-Württemberg), die neben dem Profilsortiment auch technische Ratgeber und Auslegungswerkzeuge wie einen Balkenrechner bereitstellt. Die Baureihe richtet sich an Anwender, die eine schraubbare, jederzeit erweiterbare Konstruktion einer geschweißten Stahlkonstruktion vorziehen – etwa im Sondermaschinenbau, in der Automatisierung, im Prüfstands- und Regalbau sowie im ambitionierten Eigenbau. Konstruktionsmerkmale und Funktionsweise Nutgeometrie des I-Typs Kennzeichnend für den I-Typ ist die vergleichsweise schmale Nutöffnung mit ausgeprägter Hinterschneidung. Nutensteine werden von der Stirnseite eingeschoben und stützen sich beim Anziehen der Schraube formschlüssig an den Hinterschnittflanken ab. Daraus ergibt sich eine flächige Krafteinleitung in das Profil und damit eine hohe Belastbarkeit der Verbindung. Die schmale Öffnung bedeutet zugleich, dass weniger Material aus dem Querschnitt entfernt wird als bei Profiltypen mit breiter Nut. Das wirkt sich unmittelbar auf die Flächenträgheitsmomente und die Steifigkeit des Profils aus. Zentrierhilfen in der Nut In der Nut sind kleine Einkerbungen ausgeführt, die das Zentrieren von Nutensteinen mit Druckkugel erleichtern. Der Nutenstein rastet spürbar ein und bleibt bis zum Verschrauben in Position, was die einhändige Montage vereinfacht. Kernlochbohrung und Hohlräume Die zentrale Bohrung ist als Kernloch mit 6,8 mm ausgeführt und für ein direkt eingeschnittenes M8-Gewinde in der Stirnfläche vorbereitet. Damit lassen sich Profile stirnseitig ohne zusätzliche Verbinder direkt verschrauben. Größere Querschnitte der Baureihe verfügen zusätzlich über einen ausgeprägten Hohlraum im Inneren, ohne dass dies zulasten der Stabilität geht. Dieser Kanal lässt sich funktional nutzen: Führung von Kabeln und Leitungen im Profilinneren Übertragung von Druckluft innerhalb der Konstruktion Befüllen mit Sand oder Mineralguss zur Dämpfung von Schwingungen Konstruktive Auslegung Bei der Entwicklung der leichten Ausführung stand das Verhältnis von Gewicht zu Steifigkeit im Mittelpunkt. Querschnittsbereiche, die keinen nennenswerten Beitrag zur Steifigkeit leisten, wurden reduziert. Das Ergebnis ist ein Profil mit geringer Masse je Meter bei gleichzeitig praxisgerechten Widerstands- und Flächenträgheitsmomenten. Material und Oberflächenbehandlung Werkstoff Als Werkstoff kommt die Aluminiumlegierung Al 6063 (AlMgSi) zum Einsatz. Sie ist für das Strangpressen von Konstruktionsprofilen etabliert, lässt sich sauber zu scharf ausgeprägten Nutkonturen verpressen und bietet ein ausgewogenes Verhältnis aus Festigkeit, Zerspanbarkeit und Korrosionsbeständigkeit. Der Elastizitätsmodul liegt mit rund 70.000 N/mm² etwa bei einem Drittel des Werts von Stahl, was bei Durchbiegungsberechnungen zu berücksichtigen ist. Eloxalschicht Sämtliche Außenflächen sind standardmäßig eloxiert. Die Schichtdicke beträgt etwa 15 µm nach E6/EV1. Die Oxidschicht wird elektrochemisch aus dem Grundwerkstoff heraus gebildet und ist fest mit diesem verwachsen. Sie kann daher nicht abplatzen oder sich ablösen, wie es bei aufgetragenen Lack- oder Pulverschichten möglich ist. Daraus ergeben sich mehrere praktische Eigenschaften: hohe Kratz- und Verschleißfestigkeit der Sichtflächen zuverlässiger Korrosionsschutz, auch bei wechselnden Umgebungsbedingungen Farbstabilität unter UV-Einwirkung, da Farbstoffe in den Poren eingelagert und anschließend verdichtet werden elektrisch isolierende Oberfläche – für Masseanbindungen ist die Schicht an der Kontaktstelle zu entfernen Die Stirnflächen bleiben schnittbedingt unbehandelt, ebenso alle nachträglich bearbeiteten Stellen wie Bohrungen oder Fräsungen. Diese Bereiche bilden die natürliche, dünne Oxidschicht des Aluminiums aus; in kritischen Umgebungen kann ein zusätzlicher Schutz sinnvoll sein. Anwendungsbereiche Das Profilsystem eignet sich überall dort, wo tragende Strukturen ohne Schweißen aufgebaut, verändert und erweitert werden sollen: Maschinen- und Sondermaschinenbau: Grundgestelle, Maschineneinhausungen, Schutzzäune, Trägerstrukturen für Antriebs- und Führungskomponenten Automatisierung und Handhabung: Aufnahmen für Sensorik und Aktorik, Zuführ- und Fördereinrichtungen, Portalstrukturen Vorrichtungs- und Prüfstandsbau: Montagevorrichtungen, Mess- und Prüfaufbauten, Werkstückaufnahmen Regal- und Betriebseinrichtungen: Arbeitstische, Werkbänke, Materialwagen, Lagersysteme Gehäuse- und Verkleidungsbau: Rahmen für Platten-, Blech- und Kunststoffeinsätze, Türen und Klappen Eigenbau und Prototyping: CNC-Fräsen, 3D-Drucker-Rahmen, Laser- und Absauganlagen, Laborgestelle Durch die eloxierte Oberfläche ist auch der Einsatz in feuchten Umgebungen oder im geschützten Außenbereich möglich. Technische Vorteile Hohe Verbindungsfestigkeit: Die Hinterschneidung des I-Typs verteilt die Klemmkräfte gleichmäßig auf die Nutflanken. Günstiges Verhältnis von Gewicht zu Steifigkeit: Die Querschnitte sind gezielt auf Biegesteifigkeit bei geringer Masse ausgelegt. Berechenbare Konstruktion: Für jede Variante sind Flächenträgheitsmomente, Widerstandsmomente, Querschnittsfläche und Metergewicht dokumentiert, sodass Durchbiegung und Tragfähigkeit rechnerisch nachgewiesen werden können. Nachträgliche Änderbarkeit: Die Struktur bleibt lösbar verschraubt und kann umgebaut, erweitert oder zurückgebaut werden. Verzugsfreier Aufbau: Da nicht geschweißt wird, entfallen Wärmeeinbringung und thermischer Verzug. Funktionsintegration: Nuten und Innenkanäle nehmen Anbauteile, Leitungen oder Dämpfungsmaterial auf. Recyclingfähigkeit: Aluminium ist auch mit Eloxalschicht nahezu vollständig wiederverwertbar. Kompatibilität Systemzubehör Die Profile arbeiten mit dem gängigen Zubehör für Nut 8 im I-Typ zusammen. Dazu zählen unter anderem: Nutensteine in Einschub- und Einschwenkausführung, mit und ohne Druckkugel Winkel- und Eckverbinder für Rahmenecken und T-Stöße Automatik- und Zentralverbinder für stirnseitige Verbindungen Abdeckkappen, Nutabdeckprofile und Dichtprofile Scharniere, Griffe, Verschlüsse, Gelenke und Stellfüße Rollen- und Fahrwerkselemente sowie Platten- und Scheibenhalter Abgrenzung zu anderen Profiltypen Nutensteine und Verbindungselemente sind zwischen I-Typ, B-Typ und M-Typ nicht austauschbar, da sich die Nutgeometrien unterscheiden. Der Profiltyp sollte daher zu Projektbeginn festgelegt werden. Innerhalb der Nut-8-Baureihen des I-Typs lassen sich Profile unterschiedlicher Rastermaße über passende Verbinderplatten kombinieren. Anschlusskomponenten Die Kernlochbohrung ist auf M8 ausgelegt. Für Anbauten an die Nut kommen üblicherweise Schrauben nach DIN 912 oder ISO 7380-2 in Verbindung mit Nutensteinen zum Einsatz. Montage und Handhabung Ablängen und Bearbeiten Die Profile lassen sich mit Aluminium-Kreissägeblättern rechtwinklig ablängen. Für eine spielfreie stirnseitige Verschraubung ist ein möglichst rechtwinkliger und gratfreier Schnitt entscheidend, da die Stirnfläche die Kraft überträgt. Bohrungen, Gewinde und Fräsungen sind mit üblichen Werkzeugen für Aluminium herstellbar; Schnittstellen sollten anschließend entgratet werden. Verbindungsarten Stirnseitige Direktverschraubung: Gewinde M8 in die Kernlochbohrung schneiden, Schraube durch eine Durchgangsbohrung im Gegenprofil führen – platzsparend und ohne sichtbare Anbauteile. Winkelverbinder: Über Nutensteine in beiden Profilen verschraubt; einfach zu justieren und nachträglich lösbar. Automatikverbinder: Im Profilinneren liegend, äußerlich nahezu unsichtbar, für rechtwinklige Stöße. Praxishinweise Nutensteine für spätere Anbauteile bereits beim Rahmenaufbau in ausreichender Zahl einschieben – ein späteres Nachrüsten erfordert sonst Einschwenkmuttern mit geringerer Belastbarkeit oder eine Teildemontage. Schrauben über Kreuz und gleichmäßig anziehen, um den Rahmen spannungsfrei auszurichten. Anzugsmomente moderat wählen: Zu hohe Momente können die Nutflanken aufweiten. Die Rechtwinkligkeit vor dem endgültigen Festziehen prüfen; die Nuten erlauben eine stufenlose Feinjustage in Längsrichtung. Sichtflächen während der Montage schützen – die Eloxalschicht ist hart, aber nicht unempfindlich gegen punktuelle Schläge. Wartung und Lebensdauer Das System ist im bestimmungsgemäßen Einsatz wartungsarm. Die eloxierte Oberfläche benötigt keine Nachbehandlung und altert bei sachgerechter Pflege über Jahrzehnte ohne nennenswerten Qualitätsverlust. Reinigung Klares Wasser mit mildem Reinigungsmittel und weichem Tuch genügt in der Regel. Scheuernde Schwämme, stark säure- oder laugenhaltige Reiniger sowie aggressive Lösemittel sind zu vermeiden, da sie die Oxidschicht angreifen. In staubigen oder mit Kühlschmierstoff belasteten Umgebungen sind kürzere Reinigungsintervalle sinnvoll, damit sich keine Ablagerungen in den Nuten festsetzen. Wiederkehrende Prüfungen Bei Konstruktionen mit Schwingungsbelastung sollten Schraubverbindungen in regelmäßigen Abständen auf festen Sitz kontrolliert werden. Bei sicherheitsrelevanten Aufbauten empfiehlt sich eine Sicherung der Verschraubungen, etwa durch Schraubensicherungsmittel oder Sicherungselemente. Lebensdauer und Wiederverwendung Da die Verbindungen lösbar ausgeführt sind, können Profile nach dem Rückbau einer Konstruktion in neuen Aufbauten weiterverwendet werden. Beschädigte Eloxalstellen lassen sich nicht punktuell reparieren; sie beeinträchtigen die Tragfähigkeit jedoch nicht. Am Ende der Nutzungsdauer ist der Werkstoff vollständig dem Aluminiumrecycling zuführbar. Produktsicherheit: Dr. Ing. Tobias Meisch www.cnc-zubehoer.eu Pfarrgartenstr. 9 73457 Essingen Deutschland service@cnc-zubehoer.eu details { border: 1px solid #ddd; margin-top: 20px; } summary { background: #f4f4f4; padding: 10px; cursor: pointer; position: relative; font-weight: bold; } details > div { padding: 10px; } .techImageStyle { max-width: 100%; } .product-detail-description-text h3 { color: #18181b; font-size: 20px; font-weight: 500; margin: 35px 0 18px 0; padding: 12px 0; position: relative; text-transform: uppercase; letter-spacing: 2px; border-bottom: 1px solid #27272a; } .product-detail-description-text h3::before { content: ''; position: absolute; top: 0; left: 0; width: 40px; height: 2px; background: #1d60a5; } .product-detail-description-text h4 { color: #3f3f46; font-size: 14px; font-weight: 500; margin: 22px 0 12px 0; padding: 10px 15px; background: #fafafa; border-left: 2px solid #1d60a5; text-transform: uppercase; letter-spacing: 1px; } .product-detail-description-text p { text-align: justify; } .product-detail-description-text ul { padding: 0; margin: 20px 0; list-style: none; } .product-detail-description-text li { color: #3f3f46; padding: 3px 0 2px 35px; margin: 0; position: relative; } .product-detail-description-text li::before { content: '»'; position: absolute; left: 15px; top: 50%; transform: translateY(-50%); color: #1d60a5; font-size: 16px; font-weight: bold; line-height: 1; }
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