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Schnittdaten Rechner für Bohrer
Stand: · Autor: Tobias Meisch
Drehzahl und Vorschub für Bohrer berechnen
Mit dem Schnittdaten-Rechner bestimmen Sie Drehzahl, Schnittgeschwindigkeit und Vorschubgeschwindigkeit für Ihre Bohrbearbeitung. Wählen Sie, ob der Rechner die Drehzahl aus der Schnittgeschwindigkeit ermitteln soll oder umgekehrt die Schnittgeschwindigkeit aus einer vorhandenen Drehzahl, und geben Sie Bohrerdurchmesser und Vorschub pro Umdrehung ein. Die Werkstoff-Voreinstellungen setzen Schnittgeschwindigkeit und Vorschub auf Richtwerte für HSS-Bohrer, die in der Tabelle weiter unten liegen.
Schnittdaten-Rechner
Optimale Bohrparameter für jedes Material berechnen
Warum sind passende Schnittdaten beim Bohren so wichtig?
Die Schnittdaten bestimmen die Qualität der Bohrung, die Standzeit des Bohrers und die Sicherheit des Bearbeitungsprozesses. Eine zu hohe Drehzahl führt zu übermäßigem Verschleiß und überhitzt die Schneiden, eine zu niedrige verlängert die Bearbeitungszeit unnötig und kann unsaubere Bohrlöcher verursachen. Ein zu kleiner Vorschub lässt den Bohrer reiben statt schneiden, was besonders bei Edelstahl zur Kaltverfestigung des Werkstoffs führt. Ein zu großer Vorschub überlastet die Schneiden und kann den Bohrer brechen lassen.
Grundlagen: Schnittdaten für Bohrer berechnen
Die Schnittdaten beim Bohren ergeben sich aus dem Zusammenspiel von Schnittgeschwindigkeit (vc), Drehzahl (n), Vorschub pro Umdrehung (f) und der daraus resultierenden Vorschubgeschwindigkeit (vf). Je nach Werkstoff und Schneidstoff des Bohrers, etwa HSS oder Vollhartmetall (VHM), ergeben sich unterschiedliche Richtwerte für diese Größen.
Die wichtigsten Formeln
| Größe | Formel | Einheit |
|---|---|---|
| Drehzahl | n = (vc × 1000) / (π × d) | 1/min |
| Schnittgeschwindigkeit | vc = (π × d × n) / 1000 | m/min |
| Vorschubgeschwindigkeit | vf = n × f | mm/min |
Dabei ist d der Bohrerdurchmesser in Millimetern. Ein Beispiel: Ein HSS-Bohrer mit 10 mm Durchmesser soll Baustahl mit vc = 25 m/min bohren. Daraus folgt eine Drehzahl von etwa 800 1/min. Bei einem Vorschub von 0,10 mm/U ergibt sich eine Vorschubgeschwindigkeit von rund 80 mm/min.
Empfohlene Schnittgeschwindigkeiten nach Werkstoff
Die folgende Tabelle nennt Richtwerte für HSS- und VHM-Bohrer. Bei Bohrern aus Vollhartmetall liegen die Schnittgeschwindigkeiten je nach Beschichtung und Werkstoff etwa um den Faktor 2 bis 4 höher. Die Werte gelten für Durchgangsbohrungen ebenso wie für Kernlochbohrungen für spätere Gewinde. Maßgeblich sind am Ende die Angaben des Werkzeugherstellers und das Verhalten an Ihrer Maschine.
| Werkstoff | vc HSS [m/min] | vc VHM [m/min] | f [mm/U] bei Ø 10 mm |
|---|---|---|---|
| Baustahl (S235) | 20–30 | 60–100 | 0,08–0,15 |
| Vergütungsstahl (42CrMo4) | 12–20 | 40–80 | 0,06–0,12 |
| Edelstahl (1.4301 / V2A) | 8–15 | 30–60 | 0,05–0,10 |
| Aluminium (AlMg3) | 60–100 | 150–300 | 0,10–0,20 |
| Messing (CuZn39Pb3) | 40–70 | 100–200 | 0,08–0,15 |
| Gusseisen (GG25) | 20–35 | 60–120 | 0,12–0,25 |
| Titan (Ti6Al4V) | 8–18 | 25–50 | 0,04–0,08 |
| Kunststoff (POM, PA) | 80–150 | 150–400 | 0,10–0,25 |
| CFK / GFK | 30–60 | 80–200 | 0,05–0,12 |
Tipps für saubere Bohrungen und lange Standzeiten
Kühlung und Schmierung
Die passende Kühlung verlängert die Standzeit des Bohrers deutlich und verbessert die Oberfläche der Bohrung. Bei Stahl und Edelstahl ist Kühlschmierstoff oder Schneidöl unerlässlich. Bei Aluminium verhindern Emulsion oder Minimalmengenschmierung, dass der Werkstoff an den Schneiden kleben bleibt und eine Aufbauschneide bildet. Gusseisen wird meist trocken gebohrt, der Staub wird abgesaugt. CFK und Kunststoffe bohren Sie vorzugsweise trocken oder mit Druckluft, um ein Ausfransen der Faserlagen und ein Anschmelzen zu vermeiden. Einen Überblick über Kühlmittel und Verfahren gibt der Beitrag Kühlen und Schmieren beim Zerspanen.
Vorschub in Abhängigkeit vom Durchmesser
Der Vorschub pro Umdrehung steigt mit dem Bohrerdurchmesser. Für HSS-Bohrer in Baustahl liegt er als Richtwert bei etwa 1–2 % des Durchmessers. Ein 6-mm-Bohrer arbeitet also mit etwa 0,06–0,12 mm/U, ein 20-mm-Bohrer mit etwa 0,20–0,40 mm/U. In Edelstahl und Titan liegen die Werte darunter, wie die Tabelle zeigt. Bei VHM-Bohrern sind je nach Schneidengeometrie deutlich höhere Vorschübe möglich.
Tiefe Bohrungen
Ab einer Bohrtiefe von etwa dem Drei- bis Fünffachen des Durchmessers können die Späne nicht mehr frei abfließen. Fahren Sie den Bohrer dann in Abständen aus der Bohrung heraus, um die Späne zu entfernen, oder setzen Sie Bohrer mit innerer Kühlmittelzufuhr ein. Verstopfte Spannuten sind eine häufige Ursache für Bohrerbruch.
Bohrertypen und ihr Einfluss auf die Schnittdaten
- Typ N: Spiralbohrer mit Standardgeometrie für universelle Anwendungen, etwa in Bau- und Vergütungsstahl.
- Typ W: großer Spiralwinkel für weiche, langspanende Werkstoffe wie Aluminium und Kunststoffe.
- Typ H: kleiner Spiralwinkel für harte und kurzspanende Werkstoffe wie Gusseisen, Messing oder hochfeste Stähle.
Beschichtungen wie TiN, TiAlN oder DLC erlauben höhere Schnittgeschwindigkeiten und verbessern das Spanverhalten. Welche Schneidstoffe und Beschichtungen es gibt, lesen Sie im Beitrag Fräswerkzeuge: Materialien und Beschichtungen.
Fazit
Mit dem Schnittdaten-Rechner ermitteln Sie aus Bohrerdurchmesser und Schnittgeschwindigkeit die Drehzahl und mit dem Vorschub die Vorschubgeschwindigkeit, oder umgekehrt die Schnittgeschwindigkeit zu einer vorhandenen Drehzahl. Die Werte der Tabelle sind Richtwerte als Ausgangspunkt. Beginnen Sie im unteren Bereich und tasten Sie sich nach Spanbild, Geräusch und Oberfläche an die passenden Werte für Ihre Maschine heran. Worauf es bei Faserverbundwerkstoffen ankommt, lesen Sie im Beitrag CFK bearbeiten.
Produktübersicht Diese Spannzange der Baugröße ER16 nach ISO 15488 (früher DIN 6499) nimmt Werkzeuge mit glattem, zylindrischem Schaft auf, etwa Fräser, Bohrer oder Gravierstichel. Sie ist für Spannzangenaufnahmen und Frässpindeln der Baugröße ER16 bestimmt. Jede Variante ist auf einen Schaftdurchmesser ausgelegt; welcher das ist, sehen Sie in der Variantenauswahl. Zum Lieferumfang gehört nur die Spannzange, Spannmutter und Aufnahme gehören nicht dazu. So arbeitet die Spannzange Die Zange ist an beiden Enden kegelig und von beiden Seiten wechselweise geschlitzt. Beim Anziehen drückt die Spannmutter sie in den Innenkegel der Aufnahme. Dabei schließt sie sich gleichmäßig um den Schaft und hält ihn mittig. Weil sie auf ganzer Länge anliegt, verteilt sich die Spannkraft gleichmäßig auf den Schaft. Zusammendrücken lässt sich die Zange nur ein kleines Stück. Am sichersten hält sie einen Schaft, der ihrem Nenndurchmesser entspricht. Sie ist für runde Schäfte gedacht; Vierkant- und Sechskantschäfte hält sie nicht zuverlässig. Werkstoff Die Spannzange ist aus gehärtetem Federstahl gefertigt und geschliffen. Sie ist nicht rostfrei, deshalb sollten Sie sie sauber und trocken lagern. Die Angaben sind Richtwerte, keine zugesicherten Eigenschaften; Angaben ohne Gewähr. Einsetzen und Wechseln Reinigen Sie Spannzange, Innenkegel und Spannmutter. Schon feine Späne im Kegel verschlechtern den Rundlauf. Setzen Sie die Zange zuerst schräg in die Spannmutter, bis sie einrastet, und schrauben Sie die Mutter erst dann auf die Aufnahme. Schieben Sie den Schaft möglichst über die ganze Länge der Zange ein. Ein nur vorn gefasster Schaft läuft unrund und kann die Zange verformen. Ziehen Sie die Mutter mit einem passenden Spannschlüssel an, aber nie ohne eingesetztes Werkzeug. Ohne Schaft kann sich die Zange bleibend verformen. Beim Lösen zieht die Mutter die Zange aus dem Kegel. Danach drücken Sie sie seitlich aus der Mutter heraus. Pflege und Ersatz Befreien Sie Zange und Kegel nach dem Einsatz von Spänen und Kühlschmierstoff, auch in den Schlitzen. Zum Lagern schützt ein dünner Ölfilm vor Rost; vor dem Spannen wischen Sie Kegel und Bohrung wieder trocken. Eine Zange mit Rissen, Kerben am Kegel oder aufgeweiteter Bohrung sollten Sie ersetzen, weil sie das Werkzeug nicht mehr mittig hält. Weiterführende Informationen Vergleich von Werkzeugaufnahmen: BT vs. SK In diesem Vergleich werden die Unterschiede zwischen den beiden gängigen Werkzeugaufnahmen BT und SK erklärt und ebenso deren jeweiligen Eigenschaften sowie Vor- und Nachteile erläutert. Er hilft dabei, die richtige Wahl der Werkzeugaufnahme basierend auf Maschinenkompatibilität, Einsatzanforderungen und regionaler Verfügbarkeit zu treffen. Technische Daten » Material: Stahl Kompatible Produkte Passt zu allen Varianten dieses Produkts: Werkzeugaufnahme BT-30 ER16 (BT30.ER16.70) Häufig gestellte Fragen {"@context":"https:\/\/schema.org","@type":"FAQPage","mainEntity":[{"@type":"Question","name":"Kann ich eine ER16-Spannzange in einer Aufnahme anderer Baugröße verwenden?","acceptedAnswer":{"@type":"Answer","text":"Spannzange, Aufnahme und Spannmutter müssen dieselbe Baugröße haben. Eine ER16-Spannzange gehört in eine ER16-Aufnahme mit ER16-Spannmutter; in einer Aufnahme der Größe ER11, ER20, ER25 oder ER32 sitzt sie nicht richtig und spannt nicht sicher."}},{"@type":"Question","name":"Wann sollte ich eine Spannzange ersetzen?","acceptedAnswer":{"@type":"Answer","text":"Ersetzen Sie die Spannzange, wenn sie Risse hat, wenn der Kegel Kerben oder Druckstellen zeigt oder wenn die Bohrung aufgeweitet ist. Ein Anzeichen ist auch ein Werkzeug, das spürbar unrund läuft, obwohl Aufnahme und Werkzeug in Ordnung sind. 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Zum Lagern schützt ein dünner Ölfilm vor Rost. Vor dem Spannen wischen Sie Kegel, Zange und Bohrung wieder trocken, denn Öl oder Fett auf den Spannflächen mindert die Haltekraft; nur das Gewinde der Spannmutter darf leicht geschmiert sein. Prüfen Sie Zange und Kegel regelmäßig auf Risse, Kerben oder Verformungen und tauschen Sie beschädigte Teile aus, weil sie das Werkzeug nicht mehr mittig halten. » Wie funktioniert die Klemmwirkung einer Spannzangenaufnahme? Die Spannzange ist an beiden Enden kegelig und von beiden Seiten wechselweise geschlitzt. Beim Anziehen drückt die Spannmutter sie in den Innenkegel der Aufnahme. Dabei schließt sie sich gleichmäßig um den Werkzeugschaft und hält ihn mittig. Weil die Zange auf ganzer Länge anliegt, verteilt sich die Spannkraft gleichmäßig auf den Schaft, und schon ein moderates Anzugsmoment ergibt eine hohe Haltekraft. » Warum darf ich die Spannmutter nicht ohne Werkzeug anziehen? Ohne Schaft in der Bohrung findet die Spannzange keinen Gegenhalt. Die Mutter drückt sie dann weiter zusammen, als sie federn kann, und die Zange verformt sich bleibend. Danach hält sie Werkzeuge nicht mehr mittig. Ziehen Sie die Mutter deshalb nur mit eingesetztem Werkzeug fest. Ähnlich schadet ein Schaft, der nur vorn in der Zange steckt. » Wie setze ich die Spannzange richtig ein? Reinigen Sie zuerst Spannzange, Innenkegel und Spannmutter. Setzen Sie die Zange schräg in die Spannmutter, bis sie einrastet, und schrauben Sie die Mutter erst dann auf die Aufnahme. Schieben Sie den Werkzeugschaft möglichst über die ganze Länge der Zange ein und ziehen Sie die Mutter mit einem passenden Spannschlüssel an. Beim Lösen zieht die Mutter die Zange aus dem Kegel; danach drücken Sie sie seitlich aus der Mutter heraus. » Können ER-Spannzangen auch Werkzeuge mit Vierkant- oder Sechskantschaft aufnehmen? ER-Spannzangen sind für runde, zylindrische Schäfte ausgelegt. Ein Vierkant- oder Sechskantschaft liegt nur an seinen Kanten an und wird deshalb nicht zuverlässig gehalten. Für solche Werkzeuge eignet sich ein Spannmittel, das auf die jeweilige Schaftform abgestimmt ist. » Welche ER16-Spannzange passt zu meinem Werkzeug? Wählen Sie die Spannzange, deren Nenndurchmesser dem Schaftdurchmesser Ihres Werkzeugs entspricht. Eine ER-Spannzange lässt sich nur ein kleines Stück zusammendrücken, und am sichersten hält sie einen Schaft in ihrem Nennmaß. Welche Durchmesser es gibt, sehen Sie in der Variantenauswahl. Produktsicherheit: Dr. Ing. Tobias Meisch www.cnc-zubehoer.eu Pfarrgartenstr. 9 73457 Essingen Deutschland service@cnc-zubehoer.eu details { border: 1px solid #ddd; margin-top: 20px; } summary { background: #f4f4f4; padding: 10px; cursor: pointer; position: relative; font-weight: bold; } details > div { padding: 10px; } .techImageStyle { max-width: 100%; } .product-detail-description-text h3 { color: #18181b; font-size: 16px; font-weight: 600; line-height: 1.4; margin: 28px 0 10px 0; padding: 0 0 8px 0; position: relative; letter-spacing: 0.2px; border-bottom: 1px solid #e4e4e7; } .product-detail-description-text h3::before { content: ''; position: absolute; bottom: -1px; left: 0; width: 40px; height: 2px; background: #1d60a5; } .product-detail-description-text > h3:first-child { margin-top: 0; } .product-detail-description-text h4 { color: #3f3f46; font-size: 14px; font-weight: 600; line-height: 1.4; margin: 18px 0 8px 0; padding: 6px 12px; background: #fafafa; border-left: 2px solid #1d60a5; } .product-detail-description-text p { text-align: left; } .product-detail-description-text ul { padding: 0; margin: 20px 0; list-style: none; } .product-detail-description-text li { color: #3f3f46; padding: 3px 0 2px 35px; margin: 0; position: relative; } .product-detail-description-text li::before { content: '»'; position: absolute; left: 15px; top: 3px; color: #1d60a5; font-size: 16px; font-weight: bold; line-height: 21px; }
Produktübersicht Diese Werkzeugaufnahme verbindet die Spindel einer Fräsmaschine mit Steilkegel BT30 nach JIS B 6339 (MAS 403, ISO 7388-2) mit dem Spannzangensystem ER nach ISO 15488 (früher DIN 6499). Sie nimmt Fräser, Bohrer und Gravierstichel mit glattem, zylindrischem Schaft über eine ER-Spannzange auf. Welche ER-Baugröße eine Aufnahme hat, sehen Sie in der Variantenauswahl. Die Aufnahme wird mit Spannmutter und Anzugsbolzen geliefert, wie abgebildet. Spannzangen gehören nicht dazu; Sie bestellen sie separat in derselben Baugröße. So arbeitet die Aufnahme Der Steilkegel sitzt in der Spindel und richtet die Aufnahme mittig aus. Am Anzugsbolzen greift das Spannsystem der Maschine und zieht den Kegel in die Spindel. Die Nuten am Flansch nehmen die Mitnehmer der Spindel auf und übertragen das Drehmoment, die Rille am Flansch dient dem Greifer eines Werkzeugwechslers. Vorn sitzt der Innenkegel für die Spannzange. Beim Anziehen drückt die Spannmutter die Zange in diesen Kegel, dabei schließt sie sich gleichmäßig um den Schaft und hält ihn mittig. Vor dem Kauf prüfen BT30 und SK30 nach DIN 69871 sind verschiedene Systeme. Flansch, Mitnehmernuten und Anzugsbolzen unterscheiden sich, die Aufnahmen lassen sich nicht gegeneinander tauschen. Auch Anzugsbolzen für BT30 gibt es in mehreren Formen, je nach Spannsystem der Maschine. Gleichen Sie deshalb die Angaben Ihrer Maschine mit der Aufnahme ab, bevor Sie sie einsetzen. Die zulässige Höchstdrehzahl steht in den technischen Daten. Die Angaben sind Richtwerte, keine zugesicherten Eigenschaften; Angaben ohne Gewähr. Spannschlüssel Zum Anziehen und Lösen der Spannmutter gibt es einen passenden Spannschlüssel als eigene Variante. Für welche Baugröße er gedacht ist, steht in der Variantenauswahl. Er gehört nicht zum Lieferumfang der Aufnahmen. Einsetzen und Pflegen Reinigen Sie Steilkegel, Spindel, Innenkegel und Spannmutter vor jedem Einsetzen. Schon feine Späne verschlechtern den Rundlauf. Rasten Sie die Spannzange zuerst in die Spannmutter ein und schrauben Sie die Mutter erst dann auf die Aufnahme. Ziehen Sie die Spannmutter nie ohne eingesetztes Werkzeug an. Ohne Schaft kann sich die Zange bleibend verformen. Spannen Sie die Aufnahme zum Wechseln der Zange in einen Montageblock oder eine Halterung, nicht in den Schraubstock am Kegel. Zum Lagern schützt ein dünner Ölfilm vor Rost; vor dem Einsetzen wischen Sie die Kegelflächen wieder trocken. Weiterführende Informationen Ratgeber: Materialien und Beschichtungen von Fräswerkzeugen Dieser umfassende Beitrag informiert Sie über die verschiedenen Materialien und Beschichtungen von Fräswerkzeugen, ihre Eigenschaften, Vor- und Nachteile sowie die passenden Anwendungstipps. Kühlen und Schmieren bei zerspanenden Prozessen – Ein umfassender Ratgeber Dieser umfassende Blogbeitrag erklärt, wann und wie Kühlen und Schmieren in zerspanenden Prozessen sinnvoll eingesetzt werden. Dabei werden die Unterschiede und Vorteile beider Verfahren detailliert beleuchtet und verschiedene Kühl- und Schmiermittel vorgestellt, einschließlich ihrer jeweiligen Vor- und Nachteile. Vergleich von Werkzeugaufnahmen: BT vs. SK In diesem Vergleich werden die Unterschiede zwischen den beiden gängigen Werkzeugaufnahmen BT und SK erklärt und ebenso deren jeweiligen Eigenschaften sowie Vor- und Nachteile erläutert. Er hilft dabei, die richtige Wahl der Werkzeugaufnahme basierend auf Maschinenkompatibilität, Einsatzanforderungen und regionaler Verfügbarkeit zu treffen. Technische Daten » max. Drehgeschwindigkeit: 30.000 U/min Kompatible Produkte Passt zu allen Varianten dieses Produkts: Spannzange ER16 3 mm (SZF.ER16.3) Spannzange ER16 4 mm (SZF.ER16.4) Spannzange ER16 5 mm (SZF.ER16.5) Spannzange ER16 6 mm (SZF.ER16.6) Spannzange ER16 8 mm (SZF.ER16.8) Spannzange ER16 10 mm (SZF.ER16.10) Häufig gestellte Fragen {"@context":"https:\/\/schema.org","@type":"FAQPage","mainEntity":[{"@type":"Question","name":"Können ER-Spannzangen auch Werkzeuge mit Vierkant- oder Sechskantschaft aufnehmen?","acceptedAnswer":{"@type":"Answer","text":"ER-Spannzangen sind für runde, zylindrische Schäfte ausgelegt. Ein Vierkant- oder Sechskantschaft liegt nur an seinen Kanten an und wird deshalb nicht zuverlässig gehalten. Für solche Werkzeuge eignet sich ein Spannmittel, das auf die jeweilige Schaftform abgestimmt ist."}},{"@type":"Question","name":"Kann ich die Aufnahme in einer Maschine mit automatischem Werkzeugwechsel verwenden?","acceptedAnswer":{"@type":"Answer","text":"Die Aufnahme hat am Flansch die Greiferrille und die Mitnehmernuten nach dem BT-Standard und ist damit grundsätzlich für den automatischen Werkzeugwechsel ausgelegt. Ob Ihr Wechsler sie aufnimmt, hängt von Magazin, Greifer und dem Anzugsbolzen ab, den Ihre Spindel verlangt. Gleichen Sie diese Punkte vor dem Einsatz mit den Angaben Ihrer Maschine ab."}},{"@type":"Question","name":"Was ist eine BT30-Spannzangenaufnahme mit ER-System?","acceptedAnswer":{"@type":"Answer","text":"Sie verbindet zwei genormte Systeme: hinten den Steilkegel BT30 für die Maschinenspindel, vorn den Innenkegel für ER-Spannzangen nach ISO 15488. In die Spannzange setzen Sie Fräser, Bohrer oder Gravierstichel mit glattem, zylindrischem Schaft. Beim Anziehen drückt die Spannmutter die Zange in den Kegel, und die Zange spannt das Werkzeug mittig. Welche ER-Baugröße eine Aufnahme hat, sehen Sie in der Variantenauswahl."}},{"@type":"Question","name":"Kann ich mit dieser Aufnahme Werkzeuge einschrumpfen?","acceptedAnswer":{"@type":"Answer","text":"Diese Aufnahme spannt das Werkzeug über eine ER-Spannzange und ist nicht zum Schrumpfen gedacht. Beim Schrumpfspannen wird die Bohrung des Futters erwärmt, der Schaft eingesetzt und beim Abkühlen festgehalten; dafür gibt es eigene Schrumpffutter mit BT30-Kegel. Mit der Spannzangenaufnahme spannen Sie dagegen über verschiedene Spannzangen Werkzeuge mit unterschiedlichen Schaftdurchmessern, ohne Wärme und ohne Schrumpfgerät."}},{"@type":"Question","name":"Wie funktioniert die Klemmwirkung einer Spannzangenaufnahme?","acceptedAnswer":{"@type":"Answer","text":"Die Spannzange ist an beiden Enden kegelig und von beiden Seiten wechselweise geschlitzt. 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Ein Vierkant- oder Sechskantschaft liegt nur an seinen Kanten an und wird deshalb nicht zuverlässig gehalten. Für solche Werkzeuge eignet sich ein Spannmittel, das auf die jeweilige Schaftform abgestimmt ist. » Kann ich die Aufnahme in einer Maschine mit automatischem Werkzeugwechsel verwenden? Die Aufnahme hat am Flansch die Greiferrille und die Mitnehmernuten nach dem BT-Standard und ist damit grundsätzlich für den automatischen Werkzeugwechsel ausgelegt. Ob Ihr Wechsler sie aufnimmt, hängt von Magazin, Greifer und dem Anzugsbolzen ab, den Ihre Spindel verlangt. Gleichen Sie diese Punkte vor dem Einsatz mit den Angaben Ihrer Maschine ab. » Was ist eine BT30-Spannzangenaufnahme mit ER-System? Sie verbindet zwei genormte Systeme: hinten den Steilkegel BT30 für die Maschinenspindel, vorn den Innenkegel für ER-Spannzangen nach ISO 15488. In die Spannzange setzen Sie Fräser, Bohrer oder Gravierstichel mit glattem, zylindrischem Schaft. Beim Anziehen drückt die Spannmutter die Zange in den Kegel, und die Zange spannt das Werkzeug mittig. Welche ER-Baugröße eine Aufnahme hat, sehen Sie in der Variantenauswahl. » Kann ich mit dieser Aufnahme Werkzeuge einschrumpfen? Diese Aufnahme spannt das Werkzeug über eine ER-Spannzange und ist nicht zum Schrumpfen gedacht. Beim Schrumpfspannen wird die Bohrung des Futters erwärmt, der Schaft eingesetzt und beim Abkühlen festgehalten; dafür gibt es eigene Schrumpffutter mit BT30-Kegel. Mit der Spannzangenaufnahme spannen Sie dagegen über verschiedene Spannzangen Werkzeuge mit unterschiedlichen Schaftdurchmessern, ohne Wärme und ohne Schrumpfgerät. » Wie funktioniert die Klemmwirkung einer Spannzangenaufnahme? Die Spannzange ist an beiden Enden kegelig und von beiden Seiten wechselweise geschlitzt. Beim Anziehen drückt die Spannmutter sie in den Innenkegel der Aufnahme. Dabei schließt sie sich gleichmäßig um den Werkzeugschaft und hält ihn mittig. Weil die Zange auf ganzer Länge anliegt, verteilt sich die Spannkraft gleichmäßig auf den Schaft, und schon ein moderates Anzugsmoment ergibt eine hohe Haltekraft. » Was ist ein Anzugsbolzen und wozu dient er? Der Anzugsbolzen wird hinten in den Steilkegel der Aufnahme geschraubt. An ihm greift das Spannsystem der Spindel und zieht die Aufnahme in den Kegel, sodass sie fest und mittig sitzt. Anzugsbolzen für BT30 gibt es in mehreren Formen, die sich am Kopf unterscheiden, je nach Spannsystem der Maschine. Prüfen Sie deshalb, welche Form Ihre Spindel verlangt. » Worin unterscheiden sich BT30, SK30 und BT40? BT30 und SK30 nach DIN 69871 haben denselben Steilkegel der Größe 30, unterscheiden sich aber an Flansch, Mitnehmernuten und Anzugsbolzen. Die Aufnahmen lassen sich deshalb nicht gegeneinander tauschen. BT40 ist die nächstgrößere Baugröße für größere Maschinen. Welche Aufnahme Sie brauchen, gibt die Spindel Ihrer Maschine vor. » Wozu brauche ich den Spannschlüssel? Mit dem Spannschlüssel ziehen Sie die Spannmutter der Aufnahme an und lösen sie wieder. Er greift sicher an der Mutter, sodass Sie die nötige Kraft aufbringen, ohne die Mutter zu beschädigen. Halten Sie die Aufnahme dabei in einem Montageblock oder einer Halterung, nicht am Kegel im Schraubstock. Für welche Baugröße der Schlüssel gedacht ist, sehen Sie in der Variantenauswahl; er gehört nicht zum Lieferumfang der Aufnahmen. » Wie pflege ich ER-Spannzangen und Spannzangenaufnahmen richtig? Befreien Sie Spannzange, Innenkegel und Spannmutter nach dem Einsatz von Spänen und Kühlschmierstoff, bei der Zange auch in den Schlitzen. Zum Lagern schützt ein dünner Ölfilm vor Rost. Vor dem Spannen wischen Sie Kegel, Zange und Bohrung wieder trocken, denn Öl oder Fett auf den Spannflächen mindert die Haltekraft; nur das Gewinde der Spannmutter darf leicht geschmiert sein. Prüfen Sie Zange und Kegel regelmäßig auf Risse, Kerben oder Verformungen und tauschen Sie beschädigte Teile aus, weil sie das Werkzeug nicht mehr mittig halten. Produktsicherheit: Dr. Ing. Tobias Meisch www.cnc-zubehoer.eu Pfarrgartenstr. 9 73457 Essingen Deutschland service@cnc-zubehoer.eu details { border: 1px solid #ddd; margin-top: 20px; } summary { background: #f4f4f4; padding: 10px; cursor: pointer; position: relative; font-weight: bold; } details > div { padding: 10px; } .techImageStyle { max-width: 100%; } .product-detail-description-text h3 { color: #18181b; font-size: 16px; font-weight: 600; line-height: 1.4; margin: 28px 0 10px 0; padding: 0 0 8px 0; position: relative; letter-spacing: 0.2px; border-bottom: 1px solid #e4e4e7; } .product-detail-description-text h3::before { content: ''; position: absolute; bottom: -1px; left: 0; width: 40px; height: 2px; background: #1d60a5; } .product-detail-description-text > h3:first-child { margin-top: 0; } .product-detail-description-text h4 { color: #3f3f46; font-size: 14px; font-weight: 600; line-height: 1.4; margin: 18px 0 8px 0; padding: 6px 12px; background: #fafafa; border-left: 2px solid #1d60a5; } .product-detail-description-text p { text-align: left; } .product-detail-description-text ul { padding: 0; margin: 20px 0; list-style: none; } .product-detail-description-text li { color: #3f3f46; padding: 3px 0 2px 35px; margin: 0; position: relative; } .product-detail-description-text li::before { content: '»'; position: absolute; left: 15px; top: 3px; color: #1d60a5; font-size: 16px; font-weight: bold; line-height: 21px; }