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Fräser Up-Cut 2-Schneider DLC-beschichtet - 3.175 mm x 12 mm x 38 mm

Produktinformationen "Fräser Up-Cut 2-Schneider DLC-beschichtet - 3.175 mm x 12 mm x 38 mm"

Produktübersicht

Die Produktfamilie umfasst Up-Cut-Schaftfräser mit zwei Schneiden in Vollhartmetall-Ausführung (VHM) und DLC-Beschichtung. Die Fräser sind für die spanende Bearbeitung von Holz, Kunststoff und Verbundwerkstoffen ausgelegt und werden in verschiedenen Abmessungen angeboten, die sich in Schaft- bzw. Schneidendurchmesser, Schneidenlänge und Gesamtlänge unterscheiden.

Konstruktionsmerkmale und Funktionsweise

Die Fräser besitzen eine aufwärts schneidende Spiralgeometrie (Up-Cut). Die Wendelung der Schneiden transportiert die Späne nach oben aus dem Schnittbereich heraus. Dadurch wird das Werkstück nach unten gegen die Auflagefläche gedrückt.

Zwei Schneiden

Die Ausführung mit zwei Schneiden bildet einen ausgewogenen Kompromiss zwischen Schnittqualität und möglichem Vorschub. Gegenüber Werkzeugen mit mehr Schneiden entsteht weniger Reibung und Wärme, was insbesondere bei weichen oder beschichteten Materialien von Vorteil ist. Die offene Spankammer zwischen den beiden Schneiden begünstigt die Spanabfuhr.

Spanverhalten

Durch den nach oben gerichteten Spantransport ergibt sich eine gute Spanabfuhr aus tiefen Schnitten und eine saubere Unterkante des Werkstücks. Konstruktionsbedingt kann es an der Oberkante des Materials zu Ausrissen kommen; bei sehr dünnen oder flexiblen Werkstücken ist die Stabilität geringer als bei abwärts schneidenden Werkzeugen.

Material und Oberflächenbehandlung

Der Werkzeugkörper besteht aus Vollhartmetall (VHM). Vollhartmetall verbindet hohe Härte und Verschleißfestigkeit mit ausreichender Steifigkeit und ermöglicht hohe Schnittgeschwindigkeiten bei stabiler Schneidkantengeometrie.

Als Oberfläche dient eine DLC-Beschichtung (Diamond-Like Carbon). Diese Schicht ist sehr hart, verschleißfest und reibungsarm. Sie reduziert die Reibung zwischen Werkzeug und Werkstoff, verringert die Wärmeentwicklung und vermindert das Anhaften von Materialresten an der Schneide. In der Folge bleiben die Schnittflächen sauberer und die Standzeit des Werkzeugs wird verlängert.

Anwendungsbereiche

Die Up-Cut-Fräser eignen sich für Bearbeitungsaufgaben, bei denen eine zuverlässige Spanabfuhr und eine saubere Unterseite im Vordergrund stehen:

  • Nuten- und Taschenfräsungen, auch mit größerer Schnitttiefe
  • Bearbeitung von Massivholz, Kunststoffen und Verbundwerkstoffen
  • Konturen- und Trennschnitte mit hohem Spanvolumen

Bei Spanplatten, furnierten oder beschichteten Plattenwerkstoffen ist wegen möglicher Ausrisse an der Oberseite Vorsicht geboten; für diese Materialien sind Down-Cut- oder Up-Down-Cut-Geometrien häufig besser geeignet.

Technische Vorteile

  • Gute Spanabfuhr aus dem Schnittkanal, dadurch geringere Gefahr von Überhitzung in tiefen Schnitten
  • Saubere Unterkante am Werkstück
  • Geringe Reibung und Wärmeentwicklung durch die Zwei-Schneiden-Geometrie
  • Hohe Härte und Formstabilität durch den Vollhartmetall-Grundkörper
  • Reduzierter Verschleiß und vermindertes Anhaften von Material durch die DLC-Beschichtung

Kompatibilität

Die Fräser besitzen einen zylindrischen Schaft und lassen sich in CNC-Fräsmaschinen, Fräszentren und Tischfräsen einsetzen, sofern die Werkzeugaufnahme zum jeweiligen Schaftdurchmesser passt. Die Aufnahme erfolgt üblicherweise über Spannzangenfutter mit passendem Spannbereich. Auch manuelle Fräsmaschinen können bei geeigneter Drehzahl und passendem Vorschub verwendet werden. Voraussetzung für ein gutes Ergebnis sind eine stabile Werkzeugaufnahme und eine exakte Spindelausrichtung, um Vibrationen zu vermeiden.

Montage und Handhabung

Der Fräser wird mit dem zylindrischen Schaft in die Werkzeugaufnahme eingesetzt und mit dem vorgesehenen Drehmoment gespannt. Eine möglichst geringe Auskraglänge erhöht die Steifigkeit des Systems und verbessert die Oberflächengüte. Vor der Bearbeitung sollten Schnittgeschwindigkeit und Vorschub auf Werkstoff und Werkzeugdurchmesser abgestimmt werden. Ein gleichmäßiger Vorschub ohne Verweilen im Schnitt beugt erhöhtem Verschleiß und Wärmestau vor.

Wartung und Lebensdauer

Für eine lange Nutzungsdauer sind eine angemessene Schnittdatenwahl sowie bei Bedarf eine geeignete Kühlung oder Schmierung wichtig. Nach dem Einsatz sollten anhaftende Späne und Materialreste entfernt werden; die DLC-Beschichtung verringert das Anhaften, ersetzt die Reinigung jedoch nicht.

Eine regelmäßige Sichtprüfung der Schneidkanten auf Verschleiß, Ausbrüche oder Beläge ist empfehlenswert. Die Werkzeuge sollten trocken und geschützt gelagert werden, um Beschädigungen der Schneiden zu vermeiden. Bei sachgemäßer Handhabung und abgestimmten Schnittparametern wird die Standzeit durch die Kombination aus Vollhartmetall und DLC-Beschichtung positiv beeinflusst.

Weiterführende Informationen
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Technische Daten
» Material: Vollhartmetall (VHM)
» Oberfläche: DLC-Beschichtung
Häufig gestellte Fragen
» Welche Vorteile bietet die DLC-Beschichtung bei diesem Fräser?
Die DLC-Beschichtung (Diamond-Like Carbon) sorgt für eine extrem harte, verschleißfeste und reibungsarme Oberfläche. Das reduziert die Reibung beim Fräsen und minimiert die Hitzeentwicklung, was die Lebensdauer des Fräsers deutlich erhöht. Außerdem verhindert die glatte DLC-Schicht das Anhaften von Materialresten, wodurch saubere Schnittergebnisse gewährleistet werden. Dies führt zu längeren Werkzeugwechselintervallen und höherer Produktivität.

» Warum ist ein Fräser mit zwei Schneiden oft die beste Wahl?
Fräser mit zwei Schneiden bieten ein gutes Gleichgewicht zwischen Schnittqualität und Vorschubgeschwindigkeit. Sie erzeugen weniger Reibung und Hitze als Fräser mit mehr Schneiden, was besonders bei weichen oder beschichteten Materialien wichtig ist. Durch die zwei Schneiden sind sie außerdem einfacher zu schleifen und nachzuschärfen. Sie eignen sich gut für präzise, saubere Schnitte bei moderaten Schnittgeschwindigkeiten.

» Welche Maschinen sind für den Einsatz des Fraesers geeignet?
Der Fräser passt in viele CNC-Fräsmaschinen, Fräszentren und Tischfräsen mit dem passenden Spannschaftdurchmesser. Durch seine Standardmaße ist er universell einsetzbar und kann in Holz-, Kunststoff- und Verbundstoffbearbeitung verwendet werden. Wichtig ist eine stabile Werkzeugaufnahme und eine exakte Spindelausrichtung, um Vibrationen zu vermeiden. Auch manuelle Fräsmaschinen können bei geeigneter Drehzahl und Vorschub verwendet werden.

» Wie unterscheiden sich Up-Cut, Down-Cut und Up-Down-Cut Fräser?
Up-Cut-Fräser transportieren Späne nach oben, was zu guter Spanabfuhr führt, aber an der Oberseite Ausrisse verursachen kann. Down-Cut-Fräser drücken die Späne nach unten, was die Oberkante schont, aber die Spanabfuhr erschwert. Up-Down-Cut-Fräser kombinieren beide Effekte, indem sie Späne gleichzeitig nach oben und unten abführen, was besonders saubere Kanten an beiden Seiten des Werkstücks ergibt. Diese Kombination ist ideal für beschichtete und empfindliche Materialien.


Produktsicherheit:


Dr. Ing. Tobias Meisch
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