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Innenwinkel / Außenwinkel - Nut 8, Variante B (Außenwinkel)

Produktinformationen "Innenwinkel / Außenwinkel - Nut 8, Variante B (Außenwinkel)"

Zwei Teile, nicht zwei Namen für dasselbe

Innenwinkel und Außenwinkel verbinden beide zwei Profile im rechten Winkel, und beide sitzen in der Profilnut statt auf dem Profil. Dasselbe Teil sind sie deshalb nicht. Bei der Variante A liegen die Greifflächen beider Schenkel Rücken an Rücken auf der Außenseite des Winkels. Bei der Variante B ist ein Schenkel um eine Stufe versetzt, seine Greiffläche liegt auf der anderen Seite. Alles Übrige — Körper, Schenkellängen, Gewinde, die beiden vormontierten Madenschrauben — ist bei beiden gleich.

Innen oder außen: so entscheidest du

Zwei Profile, die im rechten Winkel zusammenstoßen, bilden zwei Ecken. Die eine ist die innere: dort stehen sich zwei Nuten gegenüber und schließen das L ein. Genau da sitzt die Variante A, mit beiden Schenkeln in den einander zugewandten Nuten. Die andere ist die äußere, an der die Kante herumläuft; dort zeigen die beiden Nuten voneinander weg. Dafür ist der eine Schenkel der Variante B versetzt — er fasst in die Nut auf der anderen Seite der Kante.

Willst du beide Lagen bauen, brauchst du beide Varianten. Ein Körper, der wahlweise innen und außen geht, ist das hier nicht.

Der Unterschied zur Innen-/Außenwinkel-Kombination

Im Sortiment steht ein zweiter Winkel mit fast demselben Namen. Die beiden sind leicht zu verwechseln, unterscheiden sich aber in genau dem Punkt, an dem du auswählst:

  • Hier wählst du nach der Nutbreite und entscheidest dich für innen oder außen — zwei verschiedene Teile.
  • Bei der Kombination wählst du nach dem Profilraster, und derselbe Körper geht in beide Lagen.

Ist dein Profil eines der Raster, die die Kombination anbietet, und willst du dich nicht festlegen, ist sie die bequemere Wahl. Sonst kommst du hier weiter.

Wie er im Profil hält

Jeder Schenkel schiebt sich unter die Lippen der Nut. Die Madenschraube darin stützt sich am Nutgrund ab und presst den Schenkel von innen gegen die Lippen. Gehalten wird also über Reibung, nicht über einen Formschluss — eine Klemmverbindung. Daraus ergeben sich ihre Stärken und ihre Grenzen gleichermaßen: Sie ist in Sekunden gesetzt, braucht keine Bohrung und keine Nacharbeit am Profil und geht ebenso schnell wieder auf. Sie erträgt aber weniger als eine verschraubte Verbindung, und ein zu zaghafter Anzug lässt die Ecke unter Last wandern.

Weil die Schenkel unter den Lippen liegen, wird der Winkel vom offenen Profilende her eingeschoben. In eine Nut, die an beiden Enden schon verbaut ist, bekommst du ihn nicht mehr hinein — das gehört in die Planung, nicht in die Montage.

In welche Profile er passt

Ausgelegt ist der Winkel auf die Nutbreite, die du oben wählst; er greift in die Nut gängiger Industrieprofile, item- und Bosch-Bauart eingeschlossen. Eine Zusage für jedes Profil am Markt ist das nicht: unter der Nutöffnung sitzt eine Kammer, und deren Form ist nicht überall gleich. Bei einem Profil aus unbekannter Quelle lohnt es sich, erst ein Stück zu bestellen und zu probieren, bevor du die Menge nimmst.

Werkstoff: was Zinkdruckguss kann und was nicht

Beide Varianten sind aus Zinkdruckguss. Für dieses Teil ist das eine gute Wahl, aus einem Grund, der wenig mit Festigkeit zu tun hat: Zink füllt die Form bis in die Kanten aus. Schulterhöhe, Rippenbreite und Gewinde kommen maßgenau aus dem Werkzeug — und davon lebt ein Winkel, der in eine Nut passen muss. Ein Zehntel zu hoch, und er klemmt; ein Zehntel zu tief, und er wackelt.

Womit Zink sich schwertut, ist Last über lange Zeit. Zinklegierungen kriechen schon bei Zimmertemperatur, wenn eine Kraft über Monate anliegt; die Klemmung lässt dann langsam nach. Auch bei Schwingungen ist Stahl der bessere Werkstoff, und das Gewinde der Madenschraube sitzt im weichen Zink, nicht in einer Stahlmutter.

Die Angaben beschreiben die Werkstoffgruppe und sind Richtwerte ohne Gewähr. Was deine Ecke wirklich trägt, hängt an Profil, Nut, Anzugsmoment und Lastrichtung und lässt sich nur am Aufbau selbst feststellen.

Wofür er gemacht ist

Für ruhende Aufbauten: Rahmen und Gestelle, Regal- und Tischgerüste, Verkleidungen und Abdeckungen, Messe- und Ausstellungsbau, Werkstatt- und Heimwerkerprojekte. Sein Argument ist dabei nicht die Tragkraft, sondern dass die Ecke ohne Bohrung, ohne Fräsung und ohne außen aufgesetztes Blech zusammenkommt.

Wo eine andere Lösung besser ist

  • Dauerhaft hohe Last oder Schwingung: Nimm eine verschraubte Verbindung — einen Standardverbinder oder einen schweren Winkel. Deren Kraft läuft über eine Schraube in einen Nutenstein aus Stahl, nicht über die Reibung eines Zinkkörpers.
  • Nachrüsten an einem fertigen Rahmen: Ans Nutende kommst du dann nicht mehr. Ein außen aufgesetzter Winkel lässt sich an jeder Stelle anbringen.
  • Sicherheitsrelevante Aufbauten: Alles, was Personen oder Lasten zurückhalten soll, gehört nicht an eine Klemmverbindung.
  • Andere Winkel als 90 Grad: Dafür gibt es Gelenkverbinder.

Montage

Den ersten Schenkel vom Profilende her in die Nut schieben, das zweite Profil ansetzen und dessen Nut über den zweiten Schenkel führen. Beide Madenschrauben zunächst nur anlegen, dann die Ecke ausrichten — mit Anschlagwinkel oder Wasserwaage, je nach Aufbau — und erst danach festziehen, wechselseitig, damit sich der Winkel nicht in eine Richtung zieht. Gebraucht wird dafür ein Innensechskantschlüssel, sonst nichts.

Mit Gefühl anziehen. Das Gewinde sitzt im Zink; zu viel Drehmoment reißt es aus, und die Ecke ist danach nicht fester, sondern hin. Bei tragenden Ecken lohnt sich eine Nachkontrolle nach den ersten Betriebsstunden — die Klemmung setzt sich, das ist normal, und einmaliges Nachziehen genügt meistens.

Zum Lösen reicht derselbe Schlüssel. Profil und Winkel bleiben unbeschädigt, der Winkel ist wiederverwendbar, solange Gewinde und Schraube in Ordnung sind.

Zink, Aluminium und Feuchtigkeit

Zink und Aluminium vertragen sich gut. Die beiden Metalle liegen elektrochemisch dicht beieinander, und Zink ist das unedlere von beiden: In einer feuchten Ecke gibt der Winkel ein wenig nach, statt das Profil anzugreifen. Im Innenbereich ist die Paarung unproblematisch.

Blankes Zink ist aber nicht wetterfest. Bleibt Nässe stehen, bildet sich Weißrost, ein weißlich-pulveriger Belag. Ein Mangel ist er nicht und meist nur ein Schönheitsfehler — im Freien, in Feuchträumen oder in salzhaltiger Luft ist dieser Winkel trotzdem die falsche Wahl. Dort gehört eine Verbindung aus Edelstahl hin.

Was geliefert wird

Ein Winkel in der gewählten Variante, mit beiden Madenschrauben bereits eingesetzt. Nutensteine, Schrauben oder eine Bearbeitung des Profils brauchst du nicht dazu — nur den passenden Innensechskantschlüssel.

Weiterführende Informationen
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Technische Daten
» Material: Druckguss Zink
Technische Zeichnungen / Daten
internal and external angle brackets type B profile connectors aluminum profiles Item Bosch slot sizes 8 and 10

  N L1 L2 l1 l2 T H B d M
Innenwinkel, 10 mm, B
10 32 38 28 24,8 3,8 8,8 19 10 M8
Innenwinkel, 8 mm, B
8 21 30 18 17,8 5,5 7,9 15,8 6 M6

internal and external angle brackets type A profile connectors aluminum profiles Item Bosch slot sizes 8 and 10

  N L1 L2 l1 l2 T H B d M
Innenwinkel, 10 mm, A
10 32 38 28 24,8 3,8 8,8 19 10 M8
Innenwinkel, 8 mm, A
8 21 30 18 17,8 5,5 7,9 15,8 6 M6

Kompatible Produkte

Passt zu allen Varianten dieses Produkts:

Häufig gestellte Fragen
» Können die Winkel für vertikale oder horizontale Belastungen eingesetzt werden?
Ja, in beiden Lagen — die Richtung entscheidet dabei weniger als die Größe des Winkels und ein fester Sitz in der Nut.
  • Stehend übertragen sie das Gewicht in die Profilnut und halten Rahmen, Regale und Arbeitsgestelle in Form.
  • Liegend stützen sie Maschinenrahmen, Führungen und modulare Aufbauten gegen seitliche Kräfte und Verdrehen.
Zwei Dinge begrenzen das:
  • Die Verbindung hält über Reibung, nicht über den Winkel allein. Schrauben beziehungsweise Madenschrauben müssen fest angezogen sein — ein loser Winkel rutscht, unabhängig davon, wie stabil er selbst ist.
  • Dauerlast und Schwingungen sind der schwierigere Fall. Das gilt besonders für die Winkel aus Zinkdruckguss: Zinklegierungen kriechen schon bei Raumtemperatur, wenn eine Kraft über Monate anliegt, und die Klemmung lässt dann nach. Wo dauernd Bewegung im Aufbau ist, ist eine Verbindung aus Stahl die haltbarere Wahl.
Was eine einzelne Verbindung trägt, hängt an Profil, Nut, Anzugsmoment und Lastrichtung und lässt sich nur am Aufbau selbst feststellen. Die Angaben sind Richtwerte, keine zugesicherten Eigenschaften — Angaben ohne Gewähr.

» Was unterscheidet Variante A von der Variante B?
Beide Winkel sitzen in der Profilnut, nicht auf dem Profil. Der Unterschied liegt allein darin, auf welcher Seite die Greifflächen liegen:
  • Variante A — der Innenwinkel: Die Greifflächen beider Schenkel liegen Rücken an Rücken auf der Außenseite des Winkels. Er sitzt in der inneren Ecke, wo sich zwei Nuten gegenüberstehen und das L einschließen — mit je einem Schenkel in einer der einander zugewandten Nuten.
  • Variante B — der Außenwinkel: Ein Schenkel ist um eine Stufe versetzt, seine Greiffläche liegt auf der anderen Seite. Damit greift er über die Kante hinweg in die Nut auf deren anderer Seite — die äußere Ecke, an der die beiden Nuten voneinander wegzeigen.
Alles Übrige ist bei beiden gleich: Körper, Schenkellängen, Gewinde und die beiden vormontierten Madenschrauben. Wer beide Lagen bauen will, braucht beide Varianten — ein Körper, der wahlweise innen und außen geht, ist das hier nicht. Dafür führen wir die Innen-/Außenwinkel-Kombination als eigenen Artikel: Dort geht derselbe Körper in beide Lagen, ausgewählt wird sie nach dem Profilraster, dieser Winkel dagegen nach der Nutbreite.

» In welchen Projekten kommt die Innen-/Außenwinkel typischerweise zum Einsatz?
Die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig. Typischerweise wird sie für Rahmenkonstruktionen, Maschinenverkleidungen, Trennwände, Prüfstände, Schutzeinhausungen und modulare Betriebseinrichtungen verwendet. Auch in der Fertigung von Montagelinien, bei Automatisierungslösungen oder bei ergonomischen Arbeitsplatzsystemen ist sie ein gefragtes Element. Dank ihrer Flexibilität eignet sie sich sowohl für Serienbau als auch für individuelle Sonderlösungen.

» Was ist ein Innenwinkel / Außenwinkel und wofür wird er verwendet?
Der Innenwinkel / Außenwinkel ist ein robuster Profilverbinder, speziell für die Montage von Aluminiumprofilen. Er ermöglicht eine stabile und präzise Verbindung von Profilen im 90-Grad-Winkel, wahlweise für Innen- als auch Außenecken. Dieser Winkel wird aus hochwertigem Zinkdruckguss gefertigt, was ihn besonders langlebig und korrosionsbeständig macht. Der Winkel eignet sich ideal für Anwendungen im Maschinenbau, Anlagenbau, Möbelbau und für DIY-Projekte. Er wird häufig verwendet, um stabile und präzise Verbindungen zwischen Aluminiumprofilen herzustellen, sei es in Maschinenverkleidungen, Gestellen, Regalsystemen oder individuellen Konstruktionen.

» Wie messe ich die Nutbreite meines Profils korrekt?
Um die Nutbreite des Profils korrekt zu messen, sollte am besten eine präzise Schieblehre verwendet werden. Messen Sie dabei die Breite der offenen Seite der Profilnut, also den Abstand zwischen den beiden inneren Kanten der Nut. Achten Sie darauf, dass die Schieblehre genau anliegt und nicht schräg gemessen wird, um ein exaktes Ergebnis zu erhalten. Die ermittelte Nutbreite ist entscheidend, damit der Winkel oder andere Verbindungselemente passgenau in die Nut eingeschoben werden können.

» Aus welchem Material bestehen die Winkel und welche Vorteile bietet dieses?
Die Winkel bestehen aus Zinkdruckguss. Die Stärke dieses Verfahrens liegt weniger in der Festigkeit als in der Maßhaltigkeit: Zink füllt die Form bis in die Kanten aus, Schulterhöhe, Rippenbreite und Gewinde kommen maßgenau aus dem Werkzeug. Genau davon lebt ein Winkel, der in eine Nut passen muss — ein Zehntel zu hoch, und er klemmt; ein Zehntel zu tief, und er wackelt. Dazu kommen eine glatte Oberfläche direkt aus der Form und ein geringes Gewicht. Womit Zink sich schwertut:
  • Dauerlast über lange Zeit — Zinklegierungen kriechen schon bei Raumtemperatur, wenn eine Kraft über Monate anliegt; die Klemmung lässt dann langsam nach.
  • Schwingungen — hier ist Stahl der bessere Werkstoff, und das Gewinde der Madenschraube sitzt im weichen Zink, nicht in einer Stahlmutter.
  • Stehende Nässe — an Aluminium ist Zink das unedlere Metall und damit ein gutmütiger Partner; im Innenbereich ist die Paarung unproblematisch. Blankes Zink ist aber nicht wetterfest: bleibt Nässe stehen, bildet sich Weißrost, ein weißlich-pulveriger Belag. Ein Mangel ist er nicht, aber im Freien, in Feuchträumen oder in salzhaltiger Luft gehört eine Verbindung aus Edelstahl hin.
Die Angaben beschreiben die Werkstoffgruppe und sind Richtwerte, keine zugesicherten Eigenschaften — Angaben ohne Gewähr.

» Ist das benötigte Befestigungsmaterial im Lieferumfang enthalten?
Ja, das benötigte Befestigungsmaterial ist im Lieferumfang enthalten, die passenden Madenschrauben sind bereits dabei. Für die Montage wird lediglich ein handelsüblicher Inbusschlüssel benötigt. Eine sofortige und stabile Verbindung ist damit schnell und einfach umsetzbar.

» Kann der Winkel auch in feuchten oder industriellen Umgebungen eingesetzt werden?
Das hängt am Werkstoff, und der ist nicht bei allen Winkeln derselbe — welcher es ist, steht bei jeder Variante in den technischen Daten.
  • Aluminium-Druckguss (leichte und schwere Winkel): Die natürliche Oxidschicht macht das Bauteil in trockener wie in feuchter Werkstattluft unempfindlich. Bei dauerhafter Nässe oder in salzhaltiger Luft bekommt blankes Aluminium mit der Zeit einen matten, fleckigen Belag.
  • Zinkdruckguss (Innen-, Außen- und Eckwinkel): Im Innenbereich unproblematisch — an Aluminium ist Zink das unedlere Metall und opfert sich ein wenig, statt das Profil anzugreifen. Blankes Zink ist aber nicht wetterfest: bei stehender Nässe bildet sich Weißrost, ein weißlich-pulveriger Belag. Ein Mangel ist er nicht, meist nur ein Schönheitsfehler.
Staub und Späne machen beiden nichts aus. Im Freien, in Feuchträumen oder in salzhaltiger Luft ist aber keiner der beiden Werkstoffe die erste Wahl — dort gehört eine Verbindung aus Edelstahl hin. Die Angaben beschreiben die Werkstoffgruppen und sind Richtwerte, keine zugesicherten Eigenschaften — Angaben ohne Gewähr.

» Wie wird ein Innen-/Außenwinkel montiert?
Die Montage der Innen-/Außenwinkel erfolgt denkbar einfach. Ein Schenkel des Winkels wird in die Nut eines Profils eingeschoben und an der gewünschten Position mit den vorgesehenen Madenschrauben befestigt. Das zweite Profil wird mit seiner Nut in den zweiten Schenkel des Winkels eingeführt und ebenfalls fixiert. So entsteht eine stabile 90°-Verbindung ohne zusätzliches Befestigungsmaterial. Für die Montage sind keine speziellen Werkzeuge notwendig, ein Inbusschlüssel genügt.


Produktsicherheit:


Dr. Ing. Tobias Meisch
www.cnc-zubehoer.eu
Pfarrgartenstr. 9
73457 Essingen
Deutschland
service@cnc-zubehoer.eu
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