Spannzange ER16 - ER16 - 5 mm
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Produktinformationen "Spannzange ER16 - ER16 - 5 mm"
Produktübersicht
Diese Spannzange der Baugröße ER16 nach ISO 15488 (früher DIN 6499) nimmt Werkzeuge mit glattem, zylindrischem Schaft auf, etwa Fräser, Bohrer oder Gravierstichel. Sie ist für Spannzangenaufnahmen und Frässpindeln der Baugröße ER16 bestimmt. Jede Variante ist auf einen Schaftdurchmesser ausgelegt; welcher das ist, sehen Sie in der Variantenauswahl. Zum Lieferumfang gehört nur die Spannzange, Spannmutter und Aufnahme gehören nicht dazu.
So arbeitet die Spannzange
Die Zange ist an beiden Enden kegelig und von beiden Seiten wechselweise geschlitzt. Beim Anziehen drückt die Spannmutter sie in den Innenkegel der Aufnahme. Dabei schließt sie sich gleichmäßig um den Schaft und hält ihn mittig. Weil sie auf ganzer Länge anliegt, verteilt sich die Spannkraft gleichmäßig auf den Schaft.
Zusammendrücken lässt sich die Zange nur ein kleines Stück. Am sichersten hält sie einen Schaft, der ihrem Nenndurchmesser entspricht. Sie ist für runde Schäfte gedacht; Vierkant- und Sechskantschäfte hält sie nicht zuverlässig.
Werkstoff
Die Spannzange ist aus gehärtetem Federstahl gefertigt und geschliffen. Sie ist nicht rostfrei, deshalb sollten Sie sie sauber und trocken lagern.
Die Angaben sind Richtwerte, keine zugesicherten Eigenschaften; Angaben ohne Gewähr.
Einsetzen und Wechseln
- Reinigen Sie Spannzange, Innenkegel und Spannmutter. Schon feine Späne im Kegel verschlechtern den Rundlauf.
- Setzen Sie die Zange zuerst schräg in die Spannmutter, bis sie einrastet, und schrauben Sie die Mutter erst dann auf die Aufnahme.
- Schieben Sie den Schaft möglichst über die ganze Länge der Zange ein. Ein nur vorn gefasster Schaft läuft unrund und kann die Zange verformen.
- Ziehen Sie die Mutter mit einem passenden Spannschlüssel an, aber nie ohne eingesetztes Werkzeug. Ohne Schaft kann sich die Zange bleibend verformen.
- Beim Lösen zieht die Mutter die Zange aus dem Kegel. Danach drücken Sie sie seitlich aus der Mutter heraus.
Pflege und Ersatz
Befreien Sie Zange und Kegel nach dem Einsatz von Spänen und Kühlschmierstoff, auch in den Schlitzen. Zum Lagern schützt ein dünner Ölfilm vor Rost; vor dem Spannen wischen Sie Kegel und Bohrung wieder trocken. Eine Zange mit Rissen, Kerben am Kegel oder aufgeweiteter Bohrung sollten Sie ersetzen, weil sie das Werkzeug nicht mehr mittig hält.
Weiterführende Informationen
In diesem Vergleich werden die Unterschiede zwischen den beiden gängigen Werkzeugaufnahmen BT und SK erklärt und ebenso deren jeweiligen Eigenschaften sowie Vor- und Nachteile erläutert. Er hilft dabei, die richtige Wahl der Werkzeugaufnahme basierend auf Maschinenkompatibilität, Einsatzanforderungen und regionaler Verfügbarkeit zu treffen.
Technische Daten
Kompatible Produkte
Passt zu allen Varianten dieses Produkts:
Häufig gestellte Fragen
Spannzange, Aufnahme und Spannmutter müssen dieselbe Baugröße haben. Eine ER16-Spannzange gehört in eine ER16-Aufnahme mit ER16-Spannmutter; in einer Aufnahme der Größe ER11, ER20, ER25 oder ER32 sitzt sie nicht richtig und spannt nicht sicher.
» Wann sollte ich eine Spannzange ersetzen?
Ersetzen Sie die Spannzange, wenn sie Risse hat, wenn der Kegel Kerben oder Druckstellen zeigt oder wenn die Bohrung aufgeweitet ist. Ein Anzeichen ist auch ein Werkzeug, das spürbar unrund läuft, obwohl Aufnahme und Werkzeug in Ordnung sind. Eine verschlissene Zange hält das Werkzeug nicht mehr mittig und kann es unter Last durchrutschen lassen.
» Wie pflege ich ER-Spannzangen und Spannzangenaufnahmen richtig?
Befreien Sie Spannzange, Innenkegel und Spannmutter nach dem Einsatz von Spänen und Kühlschmierstoff, bei der Zange auch in den Schlitzen. Zum Lagern schützt ein dünner Ölfilm vor Rost. Vor dem Spannen wischen Sie Kegel, Zange und Bohrung wieder trocken, denn Öl oder Fett auf den Spannflächen mindert die Haltekraft; nur das Gewinde der Spannmutter darf leicht geschmiert sein. Prüfen Sie Zange und Kegel regelmäßig auf Risse, Kerben oder Verformungen und tauschen Sie beschädigte Teile aus, weil sie das Werkzeug nicht mehr mittig halten.
» Wie funktioniert die Klemmwirkung einer Spannzangenaufnahme?
Die Spannzange ist an beiden Enden kegelig und von beiden Seiten wechselweise geschlitzt. Beim Anziehen drückt die Spannmutter sie in den Innenkegel der Aufnahme. Dabei schließt sie sich gleichmäßig um den Werkzeugschaft und hält ihn mittig. Weil die Zange auf ganzer Länge anliegt, verteilt sich die Spannkraft gleichmäßig auf den Schaft, und schon ein moderates Anzugsmoment ergibt eine hohe Haltekraft.
» Warum darf ich die Spannmutter nicht ohne Werkzeug anziehen?
Ohne Schaft in der Bohrung findet die Spannzange keinen Gegenhalt. Die Mutter drückt sie dann weiter zusammen, als sie federn kann, und die Zange verformt sich bleibend. Danach hält sie Werkzeuge nicht mehr mittig. Ziehen Sie die Mutter deshalb nur mit eingesetztem Werkzeug fest. Ähnlich schadet ein Schaft, der nur vorn in der Zange steckt.
» Wie setze ich die Spannzange richtig ein?
Reinigen Sie zuerst Spannzange, Innenkegel und Spannmutter. Setzen Sie die Zange schräg in die Spannmutter, bis sie einrastet, und schrauben Sie die Mutter erst dann auf die Aufnahme. Schieben Sie den Werkzeugschaft möglichst über die ganze Länge der Zange ein und ziehen Sie die Mutter mit einem passenden Spannschlüssel an. Beim Lösen zieht die Mutter die Zange aus dem Kegel; danach drücken Sie sie seitlich aus der Mutter heraus.
» Können ER-Spannzangen auch Werkzeuge mit Vierkant- oder Sechskantschaft aufnehmen?
ER-Spannzangen sind für runde, zylindrische Schäfte ausgelegt. Ein Vierkant- oder Sechskantschaft liegt nur an seinen Kanten an und wird deshalb nicht zuverlässig gehalten. Für solche Werkzeuge eignet sich ein Spannmittel, das auf die jeweilige Schaftform abgestimmt ist.
» Welche ER16-Spannzange passt zu meinem Werkzeug?
Wählen Sie die Spannzange, deren Nenndurchmesser dem Schaftdurchmesser Ihres Werkzeugs entspricht. Eine ER-Spannzange lässt sich nur ein kleines Stück zusammendrücken, und am sichersten hält sie einen Schaft in ihrem Nennmaß. Welche Durchmesser es gibt, sehen Sie in der Variantenauswahl.
Produktsicherheit:
Dr. Ing. Tobias Meisch
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