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Werkzeugaufnahme BT30 Spannzangenaufnahme - BT30 - ER11

Produktinformationen "Werkzeugaufnahme BT30 Spannzangenaufnahme - BT30 - ER11"

Produktübersicht

Diese Werkzeugaufnahme verbindet die Spindel einer Fräsmaschine mit Steilkegel BT30 nach JIS B 6339 (MAS 403, ISO 7388-2) mit dem Spannzangensystem ER nach ISO 15488 (früher DIN 6499). Sie nimmt Fräser, Bohrer und Gravierstichel mit glattem, zylindrischem Schaft über eine ER-Spannzange auf. Welche ER-Baugröße eine Aufnahme hat, sehen Sie in der Variantenauswahl. Die Aufnahme wird mit Spannmutter und Anzugsbolzen geliefert, wie abgebildet. Spannzangen gehören nicht dazu; Sie bestellen sie separat in derselben Baugröße.

So arbeitet die Aufnahme

Der Steilkegel sitzt in der Spindel und richtet die Aufnahme mittig aus. Am Anzugsbolzen greift das Spannsystem der Maschine und zieht den Kegel in die Spindel. Die Nuten am Flansch nehmen die Mitnehmer der Spindel auf und übertragen das Drehmoment, die Rille am Flansch dient dem Greifer eines Werkzeugwechslers.

Vorn sitzt der Innenkegel für die Spannzange. Beim Anziehen drückt die Spannmutter die Zange in diesen Kegel, dabei schließt sie sich gleichmäßig um den Schaft und hält ihn mittig.

Vor dem Kauf prüfen

BT30 und SK30 nach DIN 69871 sind verschiedene Systeme. Flansch, Mitnehmernuten und Anzugsbolzen unterscheiden sich, die Aufnahmen lassen sich nicht gegeneinander tauschen. Auch Anzugsbolzen für BT30 gibt es in mehreren Formen, je nach Spannsystem der Maschine. Gleichen Sie deshalb die Angaben Ihrer Maschine mit der Aufnahme ab, bevor Sie sie einsetzen.

Die zulässige Höchstdrehzahl steht in den technischen Daten. Die Angaben sind Richtwerte, keine zugesicherten Eigenschaften; Angaben ohne Gewähr.

Spannschlüssel

Zum Anziehen und Lösen der Spannmutter gibt es einen passenden Spannschlüssel als eigene Variante. Für welche Baugröße er gedacht ist, steht in der Variantenauswahl. Er gehört nicht zum Lieferumfang der Aufnahmen.

Einsetzen und Pflegen

  • Reinigen Sie Steilkegel, Spindel, Innenkegel und Spannmutter vor jedem Einsetzen. Schon feine Späne verschlechtern den Rundlauf.
  • Rasten Sie die Spannzange zuerst in die Spannmutter ein und schrauben Sie die Mutter erst dann auf die Aufnahme.
  • Ziehen Sie die Spannmutter nie ohne eingesetztes Werkzeug an. Ohne Schaft kann sich die Zange bleibend verformen.
  • Spannen Sie die Aufnahme zum Wechseln der Zange in einen Montageblock oder eine Halterung, nicht in den Schraubstock am Kegel.
  • Zum Lagern schützt ein dünner Ölfilm vor Rost; vor dem Einsetzen wischen Sie die Kegelflächen wieder trocken.
Weiterführende Informationen
Ratgeber: Materialien und Beschichtungen von Fräswerkzeugen
Dieser umfassende Beitrag informiert Sie über die verschiedenen Materialien und Beschichtungen von Fräswerkzeugen, ihre Eigenschaften, Vor- und Nachteile sowie die passenden Anwendungstipps.

Kühlen und Schmieren bei zerspanenden Prozessen – Ein umfassender Ratgeber
Dieser umfassende Blogbeitrag erklärt, wann und wie Kühlen und Schmieren in zerspanenden Prozessen sinnvoll eingesetzt werden. Dabei werden die Unterschiede und Vorteile beider Verfahren detailliert beleuchtet und verschiedene Kühl- und Schmiermittel vorgestellt, einschließlich ihrer jeweiligen Vor- und Nachteile.

Vergleich von Werkzeugaufnahmen: BT vs. SK
In diesem Vergleich werden die Unterschiede zwischen den beiden gängigen Werkzeugaufnahmen BT und SK erklärt und ebenso deren jeweiligen Eigenschaften sowie Vor- und Nachteile erläutert. Er hilft dabei, die richtige Wahl der Werkzeugaufnahme basierend auf Maschinenkompatibilität, Einsatzanforderungen und regionaler Verfügbarkeit zu treffen.
Technische Daten
» max. Drehgeschwindigkeit: 30.000 U/min
Kompatible Produkte
Häufig gestellte Fragen
» Können ER-Spannzangen auch Werkzeuge mit Vierkant- oder Sechskantschaft aufnehmen?
ER-Spannzangen sind für runde, zylindrische Schäfte ausgelegt. Ein Vierkant- oder Sechskantschaft liegt nur an seinen Kanten an und wird deshalb nicht zuverlässig gehalten. Für solche Werkzeuge eignet sich ein Spannmittel, das auf die jeweilige Schaftform abgestimmt ist.

» Kann ich die Aufnahme in einer Maschine mit automatischem Werkzeugwechsel verwenden?
Die Aufnahme hat am Flansch die Greiferrille und die Mitnehmernuten nach dem BT-Standard und ist damit grundsätzlich für den automatischen Werkzeugwechsel ausgelegt. Ob Ihr Wechsler sie aufnimmt, hängt von Magazin, Greifer und dem Anzugsbolzen ab, den Ihre Spindel verlangt. Gleichen Sie diese Punkte vor dem Einsatz mit den Angaben Ihrer Maschine ab.

» Was ist eine BT30-Spannzangenaufnahme mit ER-System?
Sie verbindet zwei genormte Systeme: hinten den Steilkegel BT30 für die Maschinenspindel, vorn den Innenkegel für ER-Spannzangen nach ISO 15488. In die Spannzange setzen Sie Fräser, Bohrer oder Gravierstichel mit glattem, zylindrischem Schaft. Beim Anziehen drückt die Spannmutter die Zange in den Kegel, und die Zange spannt das Werkzeug mittig. Welche ER-Baugröße eine Aufnahme hat, sehen Sie in der Variantenauswahl.

» Kann ich mit dieser Aufnahme Werkzeuge einschrumpfen?
Diese Aufnahme spannt das Werkzeug über eine ER-Spannzange und ist nicht zum Schrumpfen gedacht. Beim Schrumpfspannen wird die Bohrung des Futters erwärmt, der Schaft eingesetzt und beim Abkühlen festgehalten; dafür gibt es eigene Schrumpffutter mit BT30-Kegel. Mit der Spannzangenaufnahme spannen Sie dagegen über verschiedene Spannzangen Werkzeuge mit unterschiedlichen Schaftdurchmessern, ohne Wärme und ohne Schrumpfgerät.

» Wie funktioniert die Klemmwirkung einer Spannzangenaufnahme?
Die Spannzange ist an beiden Enden kegelig und von beiden Seiten wechselweise geschlitzt. Beim Anziehen drückt die Spannmutter sie in den Innenkegel der Aufnahme. Dabei schließt sie sich gleichmäßig um den Werkzeugschaft und hält ihn mittig. Weil die Zange auf ganzer Länge anliegt, verteilt sich die Spannkraft gleichmäßig auf den Schaft, und schon ein moderates Anzugsmoment ergibt eine hohe Haltekraft.

» Was ist ein Anzugsbolzen und wozu dient er?
Der Anzugsbolzen wird hinten in den Steilkegel der Aufnahme geschraubt. An ihm greift das Spannsystem der Spindel und zieht die Aufnahme in den Kegel, sodass sie fest und mittig sitzt. Anzugsbolzen für BT30 gibt es in mehreren Formen, die sich am Kopf unterscheiden, je nach Spannsystem der Maschine. Prüfen Sie deshalb, welche Form Ihre Spindel verlangt.

» Worin unterscheiden sich BT30, SK30 und BT40?
BT30 und SK30 nach DIN 69871 haben denselben Steilkegel der Größe 30, unterscheiden sich aber an Flansch, Mitnehmernuten und Anzugsbolzen. Die Aufnahmen lassen sich deshalb nicht gegeneinander tauschen. BT40 ist die nächstgrößere Baugröße für größere Maschinen. Welche Aufnahme Sie brauchen, gibt die Spindel Ihrer Maschine vor.

» Wozu brauche ich den Spannschlüssel?
Mit dem Spannschlüssel ziehen Sie die Spannmutter der Aufnahme an und lösen sie wieder. Er greift sicher an der Mutter, sodass Sie die nötige Kraft aufbringen, ohne die Mutter zu beschädigen. Halten Sie die Aufnahme dabei in einem Montageblock oder einer Halterung, nicht am Kegel im Schraubstock. Für welche Baugröße der Schlüssel gedacht ist, sehen Sie in der Variantenauswahl; er gehört nicht zum Lieferumfang der Aufnahmen.

» Wie pflege ich ER-Spannzangen und Spannzangenaufnahmen richtig?
Befreien Sie Spannzange, Innenkegel und Spannmutter nach dem Einsatz von Spänen und Kühlschmierstoff, bei der Zange auch in den Schlitzen. Zum Lagern schützt ein dünner Ölfilm vor Rost. Vor dem Spannen wischen Sie Kegel, Zange und Bohrung wieder trocken, denn Öl oder Fett auf den Spannflächen mindert die Haltekraft; nur das Gewinde der Spannmutter darf leicht geschmiert sein. Prüfen Sie Zange und Kegel regelmäßig auf Risse, Kerben oder Verformungen und tauschen Sie beschädigte Teile aus, weil sie das Werkzeug nicht mehr mittig halten.


Produktsicherheit:


Dr. Ing. Tobias Meisch
www.cnc-zubehoer.eu
Pfarrgartenstr. 9
73457 Essingen
Deutschland
service@cnc-zubehoer.eu
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